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Beach-Volleyball

Beach-Volleyball ist eine Sportart, bei der sich 2 Teams mit je 2 Spielern auf einem durch ein Netz geteilten Sand-Spielfeld gegenüberstehen. Der Ball wird (kann) mit allen Körperteilen gespielt (werden).

Ziel des Spiels ist für jedes Team, den Ball regelgerecht über das Netz auf den Boden der gegnerischen Spielfeldhälfte zu bringen und zu verhindern, dass er in der eigenen Spielfeldhälfte zu Boden fällt.

Der Ball wird von einem Aufschlagspieler ins Spiel gebracht. Er führt den Aufschlag aus, indem er den Ball mit der Hand oder einem Arm über das Netz in die gegnerische Spielfeldhälfte schlägt.

Ein Team hat das Recht, den Ball dreimal zu schlagen, um den Ball in die gegnerische Spielfeldhälfte zurückzuspielen.

Einem Spieler ist es nicht gestattet, den Ball zweimal hintereinander zu schlagen (außer wenn er blockt oder beim ersten Schlag).

Der Spielzug dauert so lange, bis der Ball den Boden berührt, "aus" geht oder es einem Team nicht gelingt, ihn ordnungsgemäß zurückzuspielen.

Geschichte des Beach-Volleyballs

Beach-Volleyball wurde erstmals in den zwanziger Jahren im südkalifornischen Santa Monica gespielt. Man begann zunächst, in Anlehnung an die Regeln des Hallenspiels, sechs gegen sechs zu spielen. Erst Anfang der dreißiger wurde die heutige Form des Spiels, zwei gegen zwei eingeführt.

Vor Ende der vierziger Jahre wurde weder geschmettert noch geblockt und das Netz war niedriger als heute, auch der "Bagger" war noch nicht bekannt.

Nachdem Beach-Volleyball durch den zweiten Weltkrieg nahezu völlig zum Erliegen gekommen war, wurde im Jahre 1948 das erste offizielle Zweier-Beachturnier in State Beach (Kalifornien) ausgetragen, das sich daraufhin zu einem alljährlichen Ereignis entwickelte. Schon bald wurden weitere Turniere in Südkalifornien ins Leben gerufen.

Die sechziger Jahre waren der Ursprung des Beach-Volleyball-Lifestyles, der bis heute für die Sportart typisch ist: Strand, Sonne, Meer, athletische Spieler und weibliche Fans!

Am 21. Juli 1983 wird die Association of Volleyball Professionals (AVP) gegründet. Sie soll inmitten des immer mehr zunehmenden kommerziellen Erfolg die Interessen der Spieler vertreten und die Integrität der Sportart bewahren.

Weit weg von Kaliforniens Stränden begann sich das Spiel "zwei gegen zwei" auch in Deutschland zu entwickeln. Der Beach-Boom begann 1988 mit dem ersten Turnier auf deutschem Sand.

Das Erfolgsgeheimnis des Beach-Volleyballs: Die Sportart ist ebenso leicht erlernbar wie verständlich, ihre Ausführung unter freiem Himmel macht einfach jedem Spaß. Dem Urlauber, der nur zweimal im Jahr einen Volleyball anfasst, genauso wie dem Vereinsspieler, der auch im Sommer von seinem Sport nicht lassen kann.

Welchen Stellenwert Beach-Volleyball mittlerweile im internationalen Sport inne hat, wird daran deutlich, dass bei den Olympischen Spielen 1996 in Atlanta Beach-Volleyball erstmals olympische Disziplin war.

Seit 1992 existiert ein nationaler Beach-Circuit. Die Liptonice-Masters Serie wurde 1994 mit sieben Turnieren und den Deutschen Meisterschaften ins Leben gerufen. Seit 1995 wird die Serie mit acht Liptonice-Masters sowie den Deutschen Meisterschaften in Timmendorfer Strand durchgeführt. 2004 musste die Masters Serie aus finanziellen Gründen auf 5 Turniere reduziert werden und wurde erstmals von Zürich gesponsort.
Von Juni bis August zieht es immer mehr Volleyballspieler raus aus der Halle, ran an Deutschlands Strände. Rund 210.000 Zuschauer sind jährlich bei der Liptonice Masters Tour dabei; ein Zuspruch, mit dem Anfang der neunziger niemand im Traum auch nur gerechnet hätte.

Ebenfalls 1995 fand in Deutschland erstmals ein Turnier der World Championship Series statt. Austragungsort war die Hauptstadt Berlin. Seitdem treffen sich in Berlin jährlich die internationalen Beach-Größen zu einen FIVB-Turnier.

Nationale Historie

1989 finden die ersten Beach-Volleyballturniere auf deutschem Boden statt.

1991 findet die erste offizielle Beach-Volleyball-Serie des Deutschen Volleyball-Verbandes statt.

1992 werden die ersten Deutschen Beach-Volleyball Meisterschaften in Damp durchgeführt.

1994 nehmen in Deutschland insgesamt 15.400 Volleyball-Spieler an Beach-Volleyball-Veranstaltungen aller Art teil (Beach-Masters, Beach-Cups, Quattro-Beach, Mixed-Beach, Familien-Beach, etc.).

1995 findet das erste Beach-Volleyball World Series Turnier in Berlin statt.

1996 belegen die Beach-Nationalteams des Deutschen Volleyball-Verbandes Beate Bühler/Danja Müsch bei den Olympischen Spielen in Atlanta den 7. und Jörg Ahmann/Axel Hager den 9. Platz.
Die Beach-Nationalteams des Deutschen Volleyball-Verbandes, Maike Friedrichsen/ Danja Müsch und Jörg Ahmann/ Axel Hager, stehen auf Platz 6 (viertbeste Nation auf der Welt) und auf Platz 15 in der abschließenden Weltrangliste.

1997 gibt es in Deutschland weit mehr als 5.000 stationäre Beach-Volleyball-Anlagen.

1998 sind die deutschen Beach-Volleyballer weiterhin sehr erfolgreich im internationalen "Geläuf": Mit den Nationalteams Maike Friedrichsen/Danja Müsch und Ulrike Schmidt/Gudula Staub bei den Frauen sowie Jörg Ahmann/Axel Hager und Christoph und Markus Dieckmann bei den Männern stehen jeweils zwei Mannschaften im Hauptfeld bei der World Tour.

1999 verlieren Ahmann/Hager erstmals in Timmendorfer Strand und werden nicht Deutscher Meister. Den Titel holt sich ein weiteres Nationalteam, Oliver Oetke/Andreas Scheuerpflug. Bei den Frauen kommt es zum erwarteten Finale zwischen Friedrichsen/Müsch und den Titelverteidigerinnen Schmidt/Staub. Diesmal werden Friedrichsen/Müsch ihrer Favoritenrolle gerecht und gewinnen in zwei Sätzen.
In der am 1. Januar 1999 gestarteten Olympiaqualifikation schlagen sich die insgesamt sechs deutschen Nationalduos durchschnittlich bis gut - die bisher erreichten Platzierungen lassen berechtigte Hoffnungen zu, dass in Sydney insgesamt vier deutschen Beach-Duos um Medaillen kämpfen werden. Herausragend sind die beiden Top-Platzierungen von Ulrike Schmidt/Gudula Staub: Die beiden Leverkusenerinnen werden bei den Weltmeisterschaften in Marseille nach Siegen über die späteren Welt- und Vize-Weltmeisterinnen Fünfte, bei der Europameisterschaft auf Mallorca schrammen sie mit dem vierten Platz nur knapp an ihrer ersten internationalen Medaille vorbei.
Deutschlands Beach-Volleyball-Nachwuchs untermauert bei den Junioren-Europameisterschaften in Finestrad/Spanien seine herausragende Stellung: Bei den Junioren gewinnen David Klemperer/Niklas Rademacher die Silbermedaille, Niclas Hildebrand/Igor Wiederschein werden Dritte.
Beim Deutschen Volleyball-Verband und in den Landesverbänden nehmen über 70.000 Aktive regelmäßig an Turnieren teil. Die Zahl der aktiven Beach-Volleyball Spieler- und Spielerinnen wird auf weit über 100.000 geschätzt.

2000 gastieren zum ersten Mal die besten Beach-Volleyballerinnen der Welt im Rahmen der World Tour in Berlin. Und es zahlt sich aus: Schmidt/Staub werden nach hervorragenden Spielen Vierte. Auch der deutsche Nachwuchs macht Mal wieder von sich reden, denn bei den beiden Nachwuchsmeisterschaften auf europäischer Ebene räumen die männlichen Beacher drei Medaillen ab - zwei goldene sind sogar darunter. Zunächst siegen Matthias Karger/Maarten Lammens (TSV Saulgau/SV Bayer Wuppertal) sensationell bei der Junioren-EM in Nürnberg, zwei Wochen später machen es ihnen David Klemperer/Jonas Reckermann (FT Adler Kiel/SV Bayer Wuppertal) gleich: Gold bei der U23-EM. Abgerundet wird der Erfolg durch die Bronzemedaille von Julius Brink/Niklas Rademacher (beide SV Bayer Wuppertal) bei der Junioren-EM.
Der Höhepunkt des Jahres findet natürlich in Sydney statt: Beach-Volleyball ist zum zweiten Mal olympisch und entpuppt sich neben Schwimmen und Leichtathletik zum beliebtesten Wettkampf. Nicht ganz unbeteiligt daran sind vier deutsche Duos, die mit ausgezeichneten Leistungen am Bondi Beach aufwarten. In erster Linie natürlich Jörg Ahmann/Axel Hager (beide Eimsbütteler TV), die mit dem Gewinn der Bronzemedaille ihre Karriere und die Entwicklung des nationalen Beach-Volleyballs krönen. Auch die anderen Duos können sich sehen lassen: Maike Friedrichsen/Danja Müsch (PSC Eutin/TSG Wilhelmshöhe) und Ulrike Schmidt/Gudula Staub (beide TSV Bayer 04 Leverkusen) werden 9., lediglich Oliver Oetke/Andreas Scheuerpflug (TSV Grafing/FT 1844 Freiburg) scheiden als 19. enttäuscht aus.

2001 sorgen Ulrike Schmidt/Andrea Ahmann für das internationale Glanzlicht: Die beiden erfahrenen Beacherinnen gewinnen in Jesolo/Italien die Bronzemedaille bei der EM.
In diesem Jahr sind insgesamt 15.500 Aktive beim DVV und in den Landesverbänden in den Beach-Volleyball-Ranglisten registriert. Nach einer Hochrechnung nehmen ca. 100.000 Aktive in Deutschland an Beach-Volleyball-Veranstaltungen teil. Alle Beachwarte der Landesverbände sind inzwischen im Vorstand bzw. im Präsidium ihres Landesverbandes integriert.

2002 ist das Jahr von Markus Dieckmann/Jonas Reckermann. Die aktuellen Deutschen Meister werden bei der World Tour in Berlin Dritte und feiern das beste Berliner-Ergebnis eines DVV-Duos. Zwar müssen sie bei der DM in Timmendorfer Strand die Duos Marvin Polte/Thomas Hikel und Christoph Dieckmann/Falk Zimmermann überraschend den Vortritt lassen, doch bei der EM in der Schweiz, eine Woche später, lassen sie es richtig krachen und holen sich den EM-Titel durch ein souveränes 2:0 im Finale über die Laciga-Brüder aus der Schweiz.
Der Beach-Nachwuchs lässt sich wie gewohnt auch nicht lumpen. Bei der U20-EM in Basel/Schweiz gewinnen Florian Huth/Christoph Tacke und Katrin Holtwick/Maria Kleefisch die Silbermedaille, Daniel Krug/Mischa Urbatzka Bronze. Bei der U18-WM in Xylokastro/Griechenland stehen mit Claudia Lehmann/Friederike Romberg (Silber) und Ruth Flemig/Ilka Semmler (Bronze) zwei Teams auf dem Treppchen. Und bei der U21-WM in Catania gewinnen Matthias Karger/Maarten Lammens die Bronzemedaille.

2003 geht der internationale Siegeszug von Markus Dieckmann/Jonas Reckermann weiter. Mit Top-Platzierungen auf der World Tour schieben sich die beiden bis auf Rang 4 in der Weltranglisten. Zudem werden sie noch Vize-Europameister in der Türkei. Mit Christoph Dieckmann/Andreas Scheuerpflug, die in Timmendorfer Strand ihren ersten gemeinsamen DM-Titel feiern, ist ein weiteres deutsches Duo ganz knapp an den Top Ten dran.
Bei den Frauen setzten drei Teams die Glanzlichter: Stephanie Pohl/Okka Rau wurden Europameister, indem sie in einem deutsch-deutschen Finale Andrea Ahmann/Jana Vollmer bezwungen. Susanne Lahme/Danja Müsch gelang mit einem 2. Platz bei der World Tour in China der Durchbruch.
Der deutsche Beach-Nachwuchs ist nicht nur der beste in Europa, sondern auch weltweit. Diese Aussage wird durch eine unglaubliche Medaillenflut in diesem Jahr untermauert: Von zehn möglichen Finals bei EM/WM haben deutsche Teams neun (!) erreicht oder anders ausgedrückt: von 20 zu vergebenen Medaillen gewann der DVV-Nachwuchs 13 (!), darunter die Titelgewinne von Sara Goller/Friederike Romberg bei der U20-EM, Jana Köhler/Laura Ludwig bei U18-EM und -WM (!) sowie Sebastian Fuchs/Thomas Kaczmarek bei der U18-WM.

Entwicklung der Masters -und Cupserie des DVV:

 Jahr Turniere  Preisgeld   Aktive***  Zuschauer
 1992

 7

 DM 50.000

 500

 30.000

 1993

 16

 DM 100.000

 1.300

 120.000

 1994

 24

 DM 200.000

 1.700

 200.000

 1995

 33

 DM 350.000

 2.500

 400.000

 1996

 25

 DM 600.000

 4.000

 500.000

 1997

 25

 DM 760.000

 5.000

 550.000

 1998*

 19

 DM 678.000

 5.500

 380.000

 1999**

 18

 DM 660.000

 6.000

 350.000

 2000**

 18

 DM 665.000

 6.000

 322.000

 2001**

 18

 DM 665.000

 7.000

 399.000

 2002

 21

 EURO 386.000

 7.000

 468.000

 2003

 21

 EURO 386.000

 2.704

 546.000

 2004

 18

 EURO 320.000

 3.707

 449.500


*Rückgang der Beach Cups auf 10 Turniere
**Rückgang der Beach Cups auf 9 Turniere
***Die Zahlen bei den Aktiven beziehen sich auf alle Ranglistenspieler in Deutschland


2004 gelingt Markus Dieckmann/Jonas Reckermann etwas bis dahin nie Dagewesenes: Das DVV-Duo gewinnt den Grand Slam in Berlin und damit als erstes deutsches Beach-Team ein Turnier der World Tour. Vier weitere Finalteilnahmen durch Dieckmann/Reckermann (3) und Susanne Lahme/Danja Müsch (1) unterstreichen, dass Deutschland absolute Weltklasse am Beach ist.
Dieckmann/Reckermann setzen auch der Beach-EM in Timmendorfer Strand ihren Stempel auf, die sie souverän als Sieger beenden.
Die dritten Olympischen Spiele im Beach-Volleyball enden für die vier deutschen Teams mit einem insgesamt guten Ergebnis, jedoch ohne den erhofften Medaillenglanz: Stephanie Pohl/Okka Rau und Christoph Dieckmann/Andreas Scheuerpflug werden 5., Dieckmann/Reckermann und Lahme/Müsch 9.
Die Masters Tour heißt seit diesem Jahr "Zürich Masters" und umfasst - auf Grund der Zeitknappheit - in 2004 nur fünf Turniere. Die neue Vermarktungsagentur ist die Sportfive GmbH.
(Quelle: DVV)

DVV Masters-Serie

2004

Im Jahr der olympischen Spiele startet die Masters Tour erstmalig als Zürich Masters. Mit dem neuem Hauptsponsor Zürich und dem neuen Vermarkter SPORTFIVE GmbH beinhaltet die Tour dieses Jahr fünf Turniere. Die Zuschauer können dieses Jahr unter anderem mit den Gewinnern des swatch FIVB World Tour smart Grand Slam in Berlin, Markus Dieckmann und Jonas Reckermann sowie dem Damen Top-Team Susanne Lahme und Danja Müsch Beach-Volleyball der Spitzenklasse erwarten. Spektakulär wird auch die Gestaltung des Eventgeländes und des Rahmenprogramms sein.

2003

Die Masters Serie feiert ihr zehnjähriges Bestehen. Von Beginn an dabei: die Austragungsorte Berlin und Fehmarn. Bei den Spielern sind es Jörg Ahmann, Axel Hager, Andreas Scheuerpflug, Falk Zimmermann und Danja Müsch, die genau wie vor zehn Jahren auch in dieser Saison um Preisgeld und Ranglistenpunkte in der Vodafone Masters Serie baggern und pritschen.

2002

Das Jahr der Generationen. Die „alten Hasen“ spüren den Atem der „jungen Wilden“ im Nacken. Nie war die Leistungsdichte so hoch wie im Jahr 2002, jeder kann jeden schlagen. Bei den Damen gibt es in acht Turnieren sieben verschiedene Sieger-Teams, auch bei den Herren rücken die international erfolgreichen Nachwuchsteams immer dichter an die nationale Spitze. Mit dem dritten Platz bei dem internationalen Turnier in Berlin und dem Titel der Europameister stellen Markus Dieckmann und Jonas Reckermann ihre internationale Klasse unter Beweis.

2001

Tränen zum Abschied: Maike Friedrichsen steht bei den Deutschen Meisterschaften ganz oben auf dem Treppchen und gibt vor 12.000 Zuschauern das Ende ihrer sportlichen Laufbahn bekannt. Neben dem Meistertitel holt sie in ihrer siebten Beach-Volleyball Saison auch noch vier Masterstitel.

Beach-Volleyball ist dank des Olympiabooms in aller Munde, und so kommen über 260.000 Zuschauer zu den Masters Turnieren, so viel wie noch nie in den vergangenen zehn Jahren.

2000

Eines der erfolgreichsten Jahre im Deutschen Beach-Volleyballsport. Nach dem Ausstieg von Liptonice können Frank Mackerodt und seine Agentur MNP mit dem Mobilfunkanbieter D2 Mannesmann einen neuen Titelsponsor präsentieren.

Sportlich sorgen Jörg Ahmann und Axel Hager mit ihrer Bronzemedaille bei den Olympischen Spielen in Sydney für Schlagzeilen. Es ist die erste Olympische Medaille für den Deutschen Volleyball-Verband.

1999

Eine halbe Million DM Preisgeld liegt 1999 im Masterstopf, kaum vorstellbar, wenn man bedenkt, dass sechs Jahre zuvor der „Siegerscheck“ in Form eines T-Shirts überreicht wurde.

Bei den Herren sorgt das neu formierte Team Oetke/Scheuerpflug für Furore. Vier Masters Siege und den Titel des Deutschen Beach-Volleyballmeisters können sie sich in ihrer ersten gemeinsamen Saison an das Revers heften.

1998

Ein Rekord für die Ewigkeit? Jörg Ahmann und Axel Hager erringen bei ihrer fünften Teilnahme den fünften Deutschen Meistertitel und das ohne Satzverlust. Inzwischen ist Beach-Volleyball von einer belächelten Trendsportart zu einer für die Medien attraktiven Sportart geworden. Rund 50 Millionen Menschen verfolgen die acht Turniere der Masters Serie vor den Fernsehgeräten. „Centre Court unter Wasser" heißt es auf Wangerooge. Auflaufendes Wasser und starker Westwind sind hierfür verantwortlich. Somit wird das Finale erst bei Ebbe angepfiffen.

1997

Strikte Trennung im Tourkalender; die Stadtturniere machen den Anfang, ab Juli geht es mit der Masters Serie an den „echten“ Strand. In St. Peter-Ording wird der Centre Court über Nacht vom Strand in den Ort verlegt. Anhaltende Regenfälle machen aus einem Strand- ein Stadtturnier.

Danja Müsch gewinnt mit ihrer neuen Partnerin Maike Friedrichsen fünf Mastersturniere und holt sich zum Abschluss der ersten gemeinsamen Saison auch noch den Deutschen Meistertitel in Timmendorfer Strand.

1996

Beach-Volleyball ist erstmals offizielle Disziplin bei den Olympischen Spielen in Atlanta. Der Deutsche Volleyball-Verband entsendet mit Ahmann/Hager bei den Herren und Bühler/Müsch bei den Damen zwei Teams zur Olympiapremiere. Beate Bühler kann nach einer erfolgreichen Beach-Volleyball Saison auf drei Masters Siege, die Teilnahme bei den Olympischen Spielen und den dritten Platz bei den Deutschen Beach-Volleyball Meisterschaften in Timmendorfer Strand zurückblicken und beendet 1996 ihre sportliche Karriere.

1995

Im zweiten Jahr pilgern knapp 200.000 Zuschauer in die eigens für Beach-Volleyball errichteten Stadien zwischen Kiel und München. Die Austragungsorte von 1995 wie Berlin, Fehmarn und Kühlungsborn stehen heute noch im Tourkalender. Erstmals wird in Deutschland ein internationales Beach-Volleyballturnier ausgetragen. Die besten Herren-Teams der Welt treffen sich in der Hauptstadt zu den Berlin Open, übrigens dem ersten internationalen Beach-Volleyballturnier, das in der Stadt und nicht am Wasser stattfindet.

1994

20 LKW-Ladungen Sand, drei Tribünen und das Ganze unmittelbar unter den Olympischen Ringen des Berliner Olympiastadion. Die Mastersserie feiert ihre Geburtsstunde, und der Eisteehersteller aus dem Hause Unilever gibt als Titelsponsor der ranghöchsten nationalen Beach-Volleyballserie ihren ersten Namen: Liptonice Beach Masters. Die Masters Serie ist bei ihrem Auftakt sogar den ARD Tagesthemen einen Bericht von knapp zwei Minuten Länge wert.

(Text: Zürich Masters Homepage)

 
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06.05.2017: Rottenburg
[LBS Beach-Cup] A-Damen TV Rottenburg


06.05.2017: Fellbach-Schmiden
[LBS Beach-Cup] B-Damen TSV Schmiden


06.05.2017: Esslingen
[LBS Beach-Cup] C-Damen SV 1845 Esslingen


06.05.2017: Rottenburg
[LBS Beach-Cup] A-Herren TV Rottenburg


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