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Beachvolleyball bei den Olympischen Spie

Olympische Spiele finden alle 4 Jahre statt. Beachvolleyball, seit 1996 in Atlanta (USA) olympisch, erlebte bei den Spielen 2000 in Sydney (Australien) den endgültigen Durchbruch. Bis zu 10.000 Zuschauer kamen täglich zu den Spielen an den Bondi Beach. Die ausverkauften Tribünen sowie Sport der Extraklasse sorgten für eine unvergleichliche Atmosphäre, die Spieler und Zuschauer gleichermaßen in den Bann zog. Trotz der Zeitverschiebung in Australien konnten weltweit im Fernsehen höchste Einschaltquoten erzielt werden. Das deutsche Nationalteam Ahmann/Hager gewann sensationell die Bronzemedaille. Die Goldmedaillen gewannen Blanton / Fonoimoana (USA) bzw. Cook / Pottharst (AUS).

Vom 13.-29.August 2004 finden in Athen (Griechenland) die Olympischen Spiele 2004 statt. Für Deutschland starten bei den Frauen Lahme/Müsch (Vorrundengruppe C) und Pohl/Rau (Vorrundengruppe E) sowie bei den Männern Dieckmann/Reckermann (Vorrundengruppe D) und Dieckmann/Scheuerpflug (Vorrundengruppe B). Alle deutschen Teams haben gute Medaillenchancen.

Die offizielle Website der Olympischen Spiele lautet www.olympic.org. Für die olympischen Spiele in Athen gibt es eine Sonderseite unter www.athens2004.com.

Olympia-Nachrichten

9, 5, 1

(Nachricht vom 21.08.2016, 08:58 Uhr )

Sie war zuvor schon die erfolgreichste deutsche und europäische Beach-Volleyballerin, nun hat sie sich mit dem Olympiasieg gekrönt: Laura Ludwig spielte ein phantastisches Turnier an der Seite von Kira Walkenhorst, gewann die Goldmedaille und wurde im Anschluss zum MVP, zur wertvollsten Spielerin, gekürt.

Vier EM-Titel, sechs DM-Titel, sieben Turniersiege auf der World Tour, sieben Mal Beach-Volleyballerin des Jahres (2009 bis 2015) sowie Platz neun und fünf bei den Olympischen Spielen in Peking und London. Nach Rio lauten die Ludwigschen Maße nun 9, 5, 1 – für die Platzierungen bei Olympia. Diese zeigen zugleich: Ludwig wird mit dem Alter immer besser.

Die 30-jährige Berlinerin, die für den Hamburger SV ans Netz geht, überzeugte in Rio in allen Bereichen: Im Aufschlag avancierte sie mit Walkenhorst zum zweitbesten Team des Turniers, im Angriff stellte das deutsche Duo das beste Team und in der Abwehr kann der „Katze“ Ludwig eh keiner etwas vormachen. Ludwig antizipiert wie keine Zweite und ist dann auch beim Abschluss eiskalt. „Laura hat ein super Gedächtnis, was gegnerische Spielerinnen an Muster haben“, sagt Walkenhorst über ihre Partnerin.

Nach dem Viertelfinale gegen Bansley/Pavan lobte der sonst so nüchterne Trainer Jürgen Wagner überschwänglich: „Laura hat das beste Spiel gemacht, was ich von ihr je gesehen haben: Richtig Druck im Aufschlag, im Sideout total stabil und was sie in der Abwehr gespielt hat, da gibt es nicht so viele, die das können auf der Welt – und auch von der Ausstrahlung.“ Damit spricht Wagner einen der wichtigsten Aspekte im Spiel Ludwigs an. Die ewig gute Laune habende Blondine strahlt immer Zuversicht und Selbstvertrauen aus und gibt damit auch ihrer Partnerin, die in Rio olympische Premiere feierte, Sicherheit. Ganz zu schweigen von der Wirkung auf die Gegnerinnen, die in Rio merkten, dass diesem deutschen Duo nur ganz schwer beizukommen ist. Bei der Wahl zum MVP hieß es: „Es war nicht aufgrund der Statistik. Es war wegen ihrer Führungsstärke auf dem Feld. Ihre Erfahrung bei ihren dritten Olympischen Spielen in einem so großen Stadion mit einem Millionen-TV-Publikum war ein entscheidender Faktor für das Team.“

Und noch etwas zeichnete Ludwig/Walkenhorst in Rio aus und verschaffte ihnen einen Vorteil gegenüber den anderen Teams: die Athletik und Psyche. Ludwig/Walkenhorst waren aufgrund ihrer Fitness immer in der Lage, bestmöglich zum Ball zu stehen und hatten dadurch stets alle Optionen im Angriff. Walkenhorst gilt physisch eh als Ausnahmeerscheinung im internationalen Beach-Circuit, doch Ludwig stand ihr in nichts nach und präsentierte sich mit einem imposanten Sixpack. Olympiasieger Jonas Reckermann zeigte sich begeistert: „Ich habe Laura noch nie so athletisch gesehen, da hat das Trainerteam ganze Arbeit geleistet. Sie sind psychisch und physisch auf einem Top-Niveau.“

Dieses Top-Niveau in allen Bereichen führte zum größten Erfolg in der bereits imposanten Karriere Ludwigs. Es passte alles, und so hieß es am Ende 9, 5, 1 – meins!
(Autor: DVV)

So gut wie nie und nun auch Olympiasiegerin: Laura Ludwig.
(18.08.2016 © FIVB)


Übersicht

23.08.Heroes sind zurückgekehrt
Die Heroes de Janeiro sind aus Brasilien zurückgekehrt: Tausende Fans bereiteten der Deutschen Olympiamannschaft bei schönstem Sommerwetter einen wahrhaft olympischen Empfang auf dem Römerberg in Frankfurt am Main. Dort wurden sie von Bundespräsident Joachim Gauck und dem für den Sport zuständigen Bundesinnenminister Thomas de Maizière begrüßt.
22.08.Der „Goldene“
Beim Stand von 1:0-Sätzen und 18-13 im Finale von Rio war sich Jürgen Wagner sicher: „Es ist vollbracht!“ Wenig später war es so weit, sein Team Laura Ludwig/Kira Walkenhorst gewann Gold in Rio. Für den 60-jährigen Chef-Trainer war es nach Gold in London mit Julius Brink/Jonas Reckermann der zweite Olympiasieg. Damit unterstrich Wagner seinen Ruf als begnadeter Trainer, „er darf sich nun als der erfolgreichste deutsche Volleyballtrainer schimpfen“, so Ex-Olympionike Oliver Oetke treffend.
22.08.Gold bei der Premiere
Kira Walkenhorst hat das geschafft, was bis dato nur die US-Legenden Kerri Walsh/Misty May-Treanor (und logischerweise die ersten Beach-Olympiasiegerinnen Silva/Pires (BRA)) geschafft haben: Gold bei der Olympia-Premiere! Die 25-jährige Blockspielerin hatte Nerven aus Stahl und zeigte grandiose Leistungen.
21.08.9, 5, 1
Sie war zuvor schon die erfolgreichste deutsche und europäische Beach-Volleyballerin, nun hat sie sich mit dem Olympiasieg gekrönt: Laura Ludwig spielte ein phantastisches Turnier an der Seite von Kira Walkenhorst, gewann die Goldmedaille und wurde im Anschluss zum MVP, zur wertvollsten Spielerin, gekürt.
20.08.Das Gold-Team um die Olympiasiegerinnen
Klar, auf dem Platz kann Laura Ludwig/Kira Walkenhorst niemand helfen. Dort haben sie ihr „Ding“ gemacht und sich in unnachahmlicher Weise den Olympiasieg gesichert. Doch ohne das Team im Hintergrund wäre das nicht möglich gewesen, wir stellen das „Gold-Team“ vor.
19.08.Die Besten der Besten
„Mit diesen Mädels auf dem Podium zu stehen, ist mir eine Ehre!“ Diese Worte der dreifachen Olympiasiegerin Kerri Walsh Jennings, die in Rio 2016 Bronze holte, verdeutlichen die Wertschätzung der Leistung der Rio-Olympiasiegerinnen Laura Ludwig/Kira Walkenhorst und trifft es auf den Punkt. Das DVV-Duo überragte an der Copacabana.
18.08.Ludwig/Walkenhorst OLYMPIA-SIEGER
Laura Ludwig/Kira Walkenhorst sind OLYMPIASIEGER! Das DVV-Duo setzte sich in der Höhle des Löwen am Copacabana Beach im Finale 2:0 (21-18, 21-14) gegen Agatha/Barbara (BRA) und 12.000 Zuschauer durch und schrieb Sportgeschichte. Es war die erste olympische Medaille für ein deutsches und europäisches Frauen-Duo und dann gleich GOLD. Nur vier Jahre nach dem historischen Olympiasieg von Julius Brink/Jonas Reckermann hat erneut ein deutsches Team den Olymp erklommen.
17.08.Das große Finale
Am 18. August (5.00 Uhr deutsche Zeit, live im ZDF und im ARD-Stream) geht es in Rio um Gold. Dann treffen Laura Ludwig/Kira Walkenhorst auf Agatha/Barbara (BRA), die Europameisterinnen auf die Weltmeisterinnen.
17.08.Die Legende ist besiegt
Die Goldmedaille im Beach-Volleyball der Frauen wird zwischen Laura Ludwig/Kira Walkenhorst und Agatha/Barbara (BRA, 18. August um 5.00 Uhr deutscher Zeit) ausgespielt. Die Brasilianerinnen setzten sich sensationell gegen Kerri Walsh Jennings/April Ross (USA) durch, die nun nur um Platz drei (18. August um 3.00 Uhr) gegen Larissa/Talita (BRA) spielen.
16.08.Ludwig/Walkenhorst greifen nach GOLD
Laura Ludwig/Kira Walkenhorst haben als erstes europäisches Frauen-Duo eine olympische Medaille sicher und greifen an der Copacabana nach der olympischen Goldmedaille. Das DVV-Duo siegte im Halbfinale 2:0 (21-18, 21-12) gegen die an eins gesetzten Larissa/Talita (BRA) und treffen am 18. August (5.00 Uhr deutsche Zeit, live im ZDF und im ARD-Livestream) im Finale auf den Sieger des zweiten Halbfinals zwischen Kerri Walsh Jennings/April Ross (USA) und Agatha/Barbara (BRA).
 
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[LBS Beach-Cup] B-Damen TSV Schmiden


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06.05.2017: Rottenburg
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