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Europameisterschaft

Hallen-Europameisterschaften finden alle 2 Jahre statt. 2003 fand die EM der Herren in Deutschland statt.

Bei der Beachvolleyball-Europameisterschaft 2002, die vom 28.Aug.-1.Sep. in Basel stattfand, konnten Marcus Dieckmann und Jonas Reckermann die Konkurrenz mit einem Durchmarsch schocken und wurden hochverdient neue Europameister.

Nachrichten

DVV-Männer scheitern im Viertelfinale

(Nachricht vom 25.09.2013, 23:47 Uhr )

Der Traum von der ersten deutschen Medaille bei einer EM-Medaille ist mit der ersten Turnierniederlage vorbei: Die DVV-Männer unterlagen im Viertelfinale in Danzig dem Olympia-Vierten Bulgarien mit 1:3 (30-28, 25-27, 22-25, 20-25) und beendeten das Turnier auf Platz sechs. Damit sind sie automatisch für die EM 2015 in Bulgarien & Italien qualifiziert. Bulgarien revanchierte sich für die 2:3-Vorrundenniederlage und trifft im Halbfinale auf Italien. Punktbeste Spieler der Partie waren Denis Kaliberda (17) und Georg Grozer (16) sowie Tsvetan Sokolov (29).

Deutschlands Volleyballer hätten sich am Wochenende gern ein Kopenhagener Fußballstadion von innen angeschaut. Doch der Traum von der Teilnahme an den Halbfinals der Europameisterschaft, die im Parken-Stadion der dänischen Metropole ausgetragen werden, erfüllte sich nicht.
Im Viertelfinale verloren die Deutschen in der Danziger Ergo Arena vor 4200 Zuschauern gegen Bulgarien mit 1:3 (30:28, 25:27, 22:25, 20:25). In den Halbfinals der EM 2013 stehen sich am Samstag Russland und Serbien sowie Bulgarien und Italien gegenüber.

Vor dem Viertelfinale hieß es im deutschen Lager, „alles ist möglich”, wie Diagonalangreifer Georg Grozer hoffte: „Wir müssen nur an unser Spiel denken, das wird entscheidend sein.” Größte Sorge hatte man vor Bulgariens Super-Star Tsvetan Sokolov, der schon in der Vorrunde mit 28 Punkten für Unruhe gesorgt hat. Im Kampf um den Halbfinaleinzug bekamen sie ihn erneut nie richtig unter Kontrolle. Am Ende brachte es Sokolov auf 29 Punkte.

Ausschlaggebender waren aber die flatternden Nerven und die eigenen Unzulänglichkeiten an diesem Abend. Zuspieler Lukas Kampa brachte es auf den Punkt: „Wir haben uns das Leben selbst schwer gemacht. In vielen Situationen waren wir nicht so clever wie in anderen Spielen. Das hat uns heute immer wieder zurück geworfen, obwohl wir oft genug in Führung waren.”

Jochen Schöps, der nach seiner Bauchmuskelverletzung erstmals wieder im 12er-Kader stand, aber nicht zu Einsatz kam, sagte: „In schwierigen Momenten haben wir nicht die richtigen Lösungen gefunden.” Man habe auch an den Gesichtern der Spieler gesehen, wer in diesem Match mehr Spaß hatte: „Und das waren leider die Bulgaren.” Auch auf der Rückfahrt ins Hotel kam natürlich keine Stimmung mehr auf, zu groß war noch die Enttäuschung über die Niederlage.
Noch nie haben ost- und westdeutsche Volleyballer in der Geschichte der europäischen Titelkämpfe Edelmetall gewonnen, mehr als vier vierte Plätze (1967, 1971, 1991 und 1993) gab es noch nie. Die deutsche Delegation darf Europas Bühne in diesem Jahr erhobenen Hauptes verlassen. Es war das zweite Duell gegen den Olympia-Vierten Bulgarien, in der Vorrunde hatten sich die Deutschen in einem Fünf-Satz-Krimi behauptet. Dazu kamen 3:0-Siege gegen Olympiasieger Russland sowie Tschechien und die DVV-Auswahl beendete die Vorrunde auf Platz eins.

Damit wurde sie dem Ruf einer Wundertüte gerecht, selbst Bundestrainer Vital Heynen kam aus dem Staunen nicht heraus: „Vor gut einer Woche dachte ich noch, wie schlecht wir sind”, sagte der Belgier, „und jetzt haben wir immerhin den Vorstoß unter die besten Acht in Europa geschafft.” Was nicht selbstverständlich ist, schließlich stellen die Europäer schon fast traditionell die stärksten Teams der Welt. Bei den Olympischen Spielen in London waren fünf europäische Nationen unter den ersten Sieben. Allmählich setzen sich die Deutschen auf diesem Level fest.

Im ersten Jahr des neuen olympischen Zyklus leitete Heynen mit Blick auf Rio 2016 einen Umbruch in seinem Team ein. Routiniers wie Ex-Kapitän Björn Andrae wollten nicht mehr unter ihm spielen, neue Kräfte nutzten ihre Chance und rechtfertigten das Vertrauen. Mit fünf EM-Debütanten reisten sie zur EM an, aus einer verunsicherten Mannschaft, die bei der EM vor zwei Jahren nach der Vorrunde sieglos ausgeschieden war, formte Heynen eine Einheit. Außenangreifer Christian Fromm lobt ihn, „denn er geht sehr intensiv auf uns ein und hat sehr viel Geduld.”

Auch DVV-Präsident Thomas Krohne schätzt die Dienste seines ranghöchsten Übungsleiters: „Vital Heynen ist ein extrem fanatischer Weltklassetrainer.” Gespräche über eine Vertragsverlängerung gab es bereits, Heynen soll bis 2016 bleiben. Auch wenn der Höhenflug erst einmal beendet ist, dürfen Deutschlands Volleyballer mit der Ausbeute zufrieden sein. Im Januar wird die nächste Hürde in Angriff genommen, dann steht die WM-Qualifikation der Männer an. Das Ticket für die Europameisterschaft 2015 in Bulgarien und Italien haben die Deutschen schon in der Tasche.

Statt Kopenhagen heißt es nun Kofferpacken für die Rückreise am Donnerstagmittag nach Deutschland und die Weiterreise in die Klubs. Vital Heynen äußerte immerhin bei der Pressekonferenz einen Wunsch für 2014. Gegen Bulgarien habe man das Viertelfinale in London bei den Olympischen Spielen verloren und nun auch bei der EM: „Aber bei der WM im nächsten Jahr will ich wieder gegen Bulgarien im Viertelfinale spielen und dann gewinnen wir!”

Ausführlicher Spielbericht
Die DVV-Männer, die mit der zuletzt bewährten Formation Lukas Kampa, Georg Grozer, Marcus Böhme, Tim Broshog, Denis Kaliberda, Christian Fromm und Ferdinand Tille begannen, liefen nach ausgeglichenem Beginn einen Rückstand hinterher. Grund: Der bulgarische Block war nicht zu überwinden, vor allem Fromm scheiterte des Öfteren (11-16). Grozer hielt sein Team mit Angriffen und Aufschlag im Spiel, dann stachen die Wechselspieler. Sebastian Schwarz punktete mit Block und Aufschlag, anschließend holte Markus Steuerwald per Ass den ersten Satzball für das deutsche Team. Der erste wurde noch nicht genutzt, dann packte Broshog im Block zu.

Noch enger ging es im zweiten Satz zu. Kein Team konnte sich großartig absetzen, beiden Mannschaften gelangen immer wieder kleinere Serien, wenn der Gegner mit maximal drei Punkten vorne lag. Wie in Durchgang eins wehrten das deutsche Team den ersten Satzball der Bulgaren ab und holte sich durch einen Broshog-Block einen eigenen. Dann agierte Kaliberda in der Annahme zweimal nicht ganz sauber, sodass die gegnerische Block-Abwehr zweimal punkten und nach Sätzen ausgleichen konnte.

Kapitän Jochen Schöps, der erstmals bei dieser EM im 12-er Kader stand, hatte vor der Partie gesagt: „Sokolov ist ein sehr dominanter Spieler, der viele wichtige und schwierige Bälle macht. Ihn ein bisschen zu bremsen, ist schon wichtig.“ Das gelang dem Team bis zu diesem Zeitpunkt gut. Zu Beginn des dritten Satzes sorgten zudem die deutschen Flatteraufschläge für viel Unruhe im bulgarischen Annahmeriegel (10-6). Eine kleinere Schwächephase und zwei unglückliche Aktionen von Böhme führten zum zügigen Ausgleich (12-12). Dieser blieb bis zum 16-16, dann servierte Sokolov zwei wuchtige Asse. Diesen Rückstand konnte die DVV-Auswahl nicht mehr egalisieren.

Heynen reagierte und machte Steuerwald zum Libero. Bis zum 10-8 lief alles gut, dann bekam das deutsche Team viermal in Folge den Ball nicht auf den Boden. Aber die DVV-Männer kämpften um ihre historische Chance und agierten auch per Fuß erfolgreich (Schwarz zum 14-14). Doch kurz darauf brachen alle Dämme: Während bei den Bulgaren alles klappte, patzten die deutschen Spieler in Annahme und Angriff. Sechs Zähler in Serie gingen an den Olympia-Vierten, der letztlich verdient den Sieg davon trug.

Immerhin bleibt den DVV-Männern die Qualifikation für die nächste EM-Endrunde 2015 in Italien & Bulgarien erspart. Da die beiden kommenden EM-Gastgeber im Halbfinale stehen, sind auch der Sechstplatzierte Deutschland und der Siebtplatzierte Belgien für die nächste EM direkt qualifiziert.

Stimmen

Vital Heynen: „In einem Viertelfinale geht es nicht darum gut zu spielen. Man hat heute auf beiden Seiten gesehen, dass es ein Match mit Endspielcharakter war. Im 1. Satz und auch lange im zweiten sind wir ruhig geblieben. Der zweite Satz hat den Bulgaren Aufwind gegeben. Bei uns kam dann leider Unruhe auf, wie nach dem 10:5 im dritten Satz. In London haben wir im Viertelfinale nicht gespielt, als es gegen die Bulgaren ging, heute dagegen schon.”

Jochen Schöps: "Ich bin enttäuscht, weil wir nicht an die Leistungen der Vorrunde anknüpfen konnten. Es war kein guter Volleyball, eher ein sehr zerfahrenes Spiel. Die Bulgaren haben am Ende weniger Fehler gemacht und uns in der Annahme unter Dauerdruck gehalten."

Sebastian Schwarz: "Spielerisch war das nicht das, was wir können. Auf beiden Seiten war spürbar, dass es ein Endspiel war. Wir haben unsere Chancen nicht genutzt. Das Resultat gibt das Spiel wieder."

Lukas Kampa: "Wir haben uns das Leben selbst schwer gemacht. In vielen Situationen waren wir nicht so clever wie in anderen Spielen. Das hat uns heute immer wieder zurück geworfen, obwohl wir oft in Führung waren. Je weiter man kommt in so einem Turnier, desto größer wird die Anspannung. Wahrscheinlich werden wir erst in ein paar Tagen sagen können, dass es eine gute EM war, jetzt aber noch nicht."

DVV-Präsident Thomas Krohne: „Die Abschneiden der Männer ist trotzdem ein toller Erfolg. Wir sind direkt für die EM 2014 qualifiziert. Es war ein wichtiger Schritt im Lernprozess Richtung Rio. Bulgarien war schlagbar, leider gab es am Ende zuviele Eigenfehler.”
(Autor: Klaus Wegener)

Die deutschen Angreifer, hier Denis Kaliberda, hatten gegen den bulgarischen Block einen schweren Stand.
(25.09.2013 © CEV)


Übersicht

07.06.Keine Medaille für deutsche Männer bei Beach-EM
Die deutschen Beach-Volleyball Männer sind bei der Beach-EM in Cagliari/ITA ohne Medaille geblieben. Sowohl Alexander Walkenhorst/Stefan Windscheif, die gegen die Titelverteidiger Herrera/Gavira (ESP) mit 0:2 (14-21, 15-21) verloren, als auch das deutsche Überraschungs-Duo Lars Flüggen/Sebastian Fuchs, das mit 1:2 (15-21, 21-16, 12-15) den letztjährigen Weltranglisten-1. Samoilovs/Smedins (LAT) unterlegen war, wurden Fünfte. ausgeschaltet.
07.06.Ludwig/Walkenhorst wieder Dritte bei Beach-EM
Laura Ludwig/Kira Walkenhorst haben ihre EM-Bronzemedaille von 2013 verteidigt! Im kleinen Finale siegte das deutsche National-Duo 2:0 (21-12, 21-18) gegen Victoria Bieneck/Julia Großner, denen damit der undankbare vierte Platz blieb. Für Ludwig war es bereits die siebte Medaille, nachdem sie zuvor bereits je zweimal Gold, Silber und Bronze gewonnen hatte. EM-Gold ging an Meppelink/Van Iersel (NED), die sich 2:0 (21-17, 21-16) gegen Goricanec/Hüberli (SUI) durchsetzten.
07.06.Ludwig will siebte EM-Medaille
Sensationelle sechs EM-Medaillen hat Laura Ludwig in ihrer Karriere bereits gewonnen, bei der Beach-EM in Cagliari/ITA soll es die siebte werden. Für die drei anderen deutschen Teams, die noch im Turnier sind, wäre eine EM-Medaille dagegen Premiere. Eine Medaillen-Premiere wäre es definitiv für Victoria Bieneck/Julia Großner. Zwar gewann Bieneck im Nachwuchs-Bereich diverse Medaillen bei Welt- und Europameisterschaften, aber bei den Senioren wäre es das erste Mal.
06.06.Trotz widriger Umstände Rang neun bei der EM
Vom Ergebnis her war es nicht die perfekte Europameisterschaft für Katrin Holtwick und Ilka Semmler, aber irgendwie passt es in die Historie des erfolgreichen Nationalteams. In Cagliari auf Sardinien sind Holtwick/Semmler am Freitagmorgen im Viertelfinale an den Niederländerinnen Meppelink/van Iersel in zwei Sätzen mit 15:21 und 15:21 gescheitert.
29.09.Russland sichert sich souverän EM-Gold
Olympiasieger Russland hat in beeindruckender Manier den EM-Titel gewonnen: Der Weltranglisten-2. gewann das Finale im Parken Stadion von Kopenhagen vor 7.000 Zuschauern 3:1 (25-20, 25-22, 22-25, 25-17) gegen Italien. Für Russland war es nach 22-jähriger „Durststrecke“ ohne EM-Gold der 13. EM-Titel. Bronze sicherte sich Titelverteidiger Serbien durch ein 3:0 (25-22, 32-30, 27-25) gegen Bulgarien.
28.09.Russland und Italien im Finale
Russland und Italien haben das Finale bei der Europameisterschaft in Dänemark und Polen erreicht. Im ersten Halbfinale setze sich Rekord-Europameister Russland gegen Serbien mit 3:1 (25-19, 24-26, 25-23, 25-15) durch und greift damit nach der dritten Goldmedaille in Folge. Zuletzt stand die russische Auswahl bei den Olympischen Spielen in London und der World League ganz oben auf dem Siegertreppchen und ist damit auch im EM-Finale der klare Favorit auf den Titel.
27.09.Die EM-Entscheidung bei SPORT1 im Live-Stream
Auch wenn die Entscheidung der Männer-EM in Kopenhagen ohne die DVV-Männer fällt, bleibt SPORT1 am (Volley-)Ball: Die beiden Halbfinals Serbien-Russland (ab 14.50 Uhr) und Italien-Bulgarien (ab 17.50 Uhr) werden live und kostenlos am 28. September auf www.sport1.de gestreamt. Und auch das Endspiel am 29. September ab 17.55 Uhr wird live aus dem Parken, dem Fußballstadion Kopenhagens übertragen.
26.09.Nach EM nun WM-Qualifikation im Fokus
Noch ist die EM-Endrunde in Dänemark & Polen nicht beendet, aber für die DVV-Männer leider schon Historie. Das 1:3 im Viertelfinale gegen Bulgarien beendete alle Medaillenträume. Statt nach Kopenhagen zum Halbfinale anzureisen, steht um 13.55 Uhr der Rückflug von Danzig nach München an. Dann geht es für die Nationalspieler in die Vereine, ehe sie sich am 18. Dezember wieder treffen, um die wichtige WM-Qualifikation Anfang Januar vorzubereiten.
26.09.Alle Vorrundensieger scheitern im Viertelfinale
Vier der Top-Favoriten stehen im Halbfinale der Männer-EM und kämpfen um die Medaillen. Olympiasieger Russland, der Olympia-Dritte Italien, Titelverteidiger Serbien und der Olympia-Vierte Bulgarien erreichten die Vorschlussrunde und kämpfen am Wochenende um Europas Krone.
25.09.DVV-Männer scheitern im Viertelfinale
Der Traum von der ersten deutschen Medaille bei einer EM-Medaille ist mit der ersten Turnierniederlage vorbei: Die DVV-Männer unterlagen im Viertelfinale in Danzig dem Olympia-Vierten Bulgarien mit 1:3 (30-28, 25-27, 22-25, 20-25) und beendeten das Turnier auf Platz sechs. Damit sind sie automatisch für die EM 2015 in Bulgarien & Italien qualifiziert. Bulgarien revanchierte sich für die 2:3-Vorrundenniederlage und trifft im Halbfinale auf Italien.
 
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