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Europameisterschaft

Hallen-Europameisterschaften finden alle 2 Jahre statt. 2003 fand die EM der Herren in Deutschland statt.

Bei der Beachvolleyball-Europameisterschaft 2002, die vom 28.Aug.-1.Sep. in Basel stattfand, konnten Marcus Dieckmann und Jonas Reckermann die Konkurrenz mit einem Durchmarsch schocken und wurden hochverdient neue Europameister.

Nachrichten

Nach EM nun WM-Qualifikation im Fokus

(Nachricht vom 26.09.2013, 13:52 Uhr )

Noch ist die EM-Endrunde in Dänemark & Polen nicht beendet, aber für die DVV-Männer leider schon Historie. Das 1:3 im Viertelfinale gegen Bulgarien beendete alle Medaillenträume. Statt nach Kopenhagen zum Halbfinale anzureisen, steht um 13.55 Uhr der Rückflug von Danzig nach München an. Dann geht es für die Nationalspieler in die Vereine, ehe sie sich am 18. Dezember wieder treffen, um die wichtige WM-Qualifikation Anfang Januar vorzubereiten.

Nach der ersten Turnierniederlage, die gleichbedeutend mit dem Ausscheiden und Platz sechs war, ließen die deutschen Spieler den Abend im Hotel noch etwas ausklingen. „Es war kein Frustsaufen, aber natürlich herrschte auch keine Feierstimmung“, beschrieb Kapitän Jochen Schöps das Szenario. Insgesamt überwog der Frust, schließlich wollten alle an die starken Vorrundenauftritte anknüpfen: „Spielerisch war das nicht das, was wir können“, so Sebastian Schwarz selbstkritisch. Und Lukas Kampa ergänzte: „Wir haben uns das Leben selbst schwer gemacht. In vielen Situationen waren wir nicht so clever wie in anderen Spielen. Das hat uns heute immer wieder zurück geworfen, obwohl wir oft in Führung waren.“ Die fehlende Konstanz war es letztlich, die das Viertelfinal-Aus gegen die Bulgaren bedeutete, eine nicht gewollte Wiederholung des olympischen Turniers in London. Dennoch klang das EM-Fazit von Schöps positiv: „Die EM war ein Schritt in die richtige Richtung. Wir haben angedeutet, was wir auf einem großen Turnier leisten können. Die Konstanz fehlt noch etwas, aber die Richtung und der Teamspirit stimmen.“ Und wenn man bedenkt, dass die deutsche Mannschaft – inklusive Vorbereitung – mit Italien, Russland und Bulgarien drei der EM-Halbfinalisten nacheinander bezwungen hat, kann man dem Kapitän nur beipflichten.

In diesen Tenor stimmte auch Bundestrainer Vital Heynen ein, der auf der Busfahrt zum Flughafen übermittelte: „Das war eine absolut gelungene EM. Die Vorrunde war unglaublich, für so ein Viertelfinale sind wir (noch) nicht „erwachsen“ genug. Aber um daraus zu lernen, muss man so etwas erst erleben.“ Viel Zeit, die EM zu verarbeiten, haben die Spieler eh nicht. Bereits in wenigen Tagen geht es für die meisten in ihre Vereine (Tim Broshog: „Ich könnte am Montag wieder anfangen“), die Klubs wollen die Vorbereitung forcieren, schließlich beginnen die meisten Ligen in wenigen Wochen und auch die Europapokalsaison startet zeitig (ab 22. Oktober).


WM-Qualifikation in Ludwigsburg?

Und dann sehen sich die Nationalspieler bereits bald wieder. Die WM-Qualifikation ist für den 3.-5. Januar 2014 terminiert, der DVV hat sich mit der Ludwigsburger MHP Arena um die Ausrichtung dieses wichtigen Viererturniers beworben. Insgesamt wird es fünf Viererturniere geben, die jeweiligen Turniersieger sowie der beste Gruppenzweite der fünf Gruppen buchen das WM-Ticket. „Für uns ist die WM-Teilnahme viel wichtiger als die EM, weil wir dort die Ranglistenpunkte sammeln können, die wir brauchen, um für die Olympia-Qualifikation eine bessere Ausgangsposition zu haben. Das ist ein langer Prozess, aber ich muss das bei unseren Planungen berücksichtigen“, betont Heynen die Bedeutung dieses Turniers. Eine Entscheidung über die Vergabe der fünf Qualifikationsturniere durch den europäischen Kontinentalverband CEV wird Mitte Oktober erwartet. Die MHP Arena hatte sich in der jüngeren Vergangenheit mit zwei Männer-Länderspielen gegen Brasilien (2010) und Frankreich (2013) als tolle Wettkampfstätte mit großen Zuschauerzuspruch für weitere Länderspiele bzw. die WM-Qualifikation empfohlen.

Die WM 2014 im Visier, die EM 2015 in der Tasche. Mit Platz sechs ist Deutschland neben den Halbfinalisten Russland und Serbien sowie Frankreich und Belgien vorzeitig für die EM-Endrunde 2015 in Italien & Bulgarien (Italien und Bulgarien sind als Ausrichter gesetzt) qualifiziert, auch wenn Zuspieler Lukas Kampa das unmittelbar nach dem Viertelfinal-Aus noch nicht so richtig erheitern konnte: „Wahrscheinlich werden wir erst in ein paar Tagen sagen können, dass es eine gute EM war, jetzt aber noch nicht.“

EM-Endstand
1. BUL/ITA/RUS/SRB
2. BUL/ITA/RUS/SRB
3. BUL/ITA/RUS/SRB
4. BUL/ITA/RUS/SRB
5. FRA
6. GER
7. BEL
8. FIN
9. POL
10. NED
11. DAN
12. SVK
13. SLO
14. TUR
15. BLR
16. CZE

Halbfinals in Kopenhagen
28.9.: 15.00 Uhr: SRB - RUS / 18.00 Uhr: ITA - BUL

Finalspiele in Kopenhagen
29.9.: Spiel um Platz 3/4 (15.00 Uhr): Verlierer HF 1 – Verlierer HF 2 / FINALE (18.00 Uhr): Sieger HF 1 - Sieger HF 2
(Autor: DVV)

Lukas Kampa und Marcus Böhme spielten eine starke EM, im Viertelfinale ereilte sie jedoch das Aus gegen den Olympia-Vierten Bulgarien.
(25.09.2013 © CEV)


Übersicht

07.06.Keine Medaille für deutsche Männer bei Beach-EM
Die deutschen Beach-Volleyball Männer sind bei der Beach-EM in Cagliari/ITA ohne Medaille geblieben. Sowohl Alexander Walkenhorst/Stefan Windscheif, die gegen die Titelverteidiger Herrera/Gavira (ESP) mit 0:2 (14-21, 15-21) verloren, als auch das deutsche Überraschungs-Duo Lars Flüggen/Sebastian Fuchs, das mit 1:2 (15-21, 21-16, 12-15) den letztjährigen Weltranglisten-1. Samoilovs/Smedins (LAT) unterlegen war, wurden Fünfte. ausgeschaltet.
07.06.Ludwig/Walkenhorst wieder Dritte bei Beach-EM
Laura Ludwig/Kira Walkenhorst haben ihre EM-Bronzemedaille von 2013 verteidigt! Im kleinen Finale siegte das deutsche National-Duo 2:0 (21-12, 21-18) gegen Victoria Bieneck/Julia Großner, denen damit der undankbare vierte Platz blieb. Für Ludwig war es bereits die siebte Medaille, nachdem sie zuvor bereits je zweimal Gold, Silber und Bronze gewonnen hatte. EM-Gold ging an Meppelink/Van Iersel (NED), die sich 2:0 (21-17, 21-16) gegen Goricanec/Hüberli (SUI) durchsetzten.
07.06.Ludwig will siebte EM-Medaille
Sensationelle sechs EM-Medaillen hat Laura Ludwig in ihrer Karriere bereits gewonnen, bei der Beach-EM in Cagliari/ITA soll es die siebte werden. Für die drei anderen deutschen Teams, die noch im Turnier sind, wäre eine EM-Medaille dagegen Premiere. Eine Medaillen-Premiere wäre es definitiv für Victoria Bieneck/Julia Großner. Zwar gewann Bieneck im Nachwuchs-Bereich diverse Medaillen bei Welt- und Europameisterschaften, aber bei den Senioren wäre es das erste Mal.
06.06.Trotz widriger Umstände Rang neun bei der EM
Vom Ergebnis her war es nicht die perfekte Europameisterschaft für Katrin Holtwick und Ilka Semmler, aber irgendwie passt es in die Historie des erfolgreichen Nationalteams. In Cagliari auf Sardinien sind Holtwick/Semmler am Freitagmorgen im Viertelfinale an den Niederländerinnen Meppelink/van Iersel in zwei Sätzen mit 15:21 und 15:21 gescheitert.
29.09.Russland sichert sich souverän EM-Gold
Olympiasieger Russland hat in beeindruckender Manier den EM-Titel gewonnen: Der Weltranglisten-2. gewann das Finale im Parken Stadion von Kopenhagen vor 7.000 Zuschauern 3:1 (25-20, 25-22, 22-25, 25-17) gegen Italien. Für Russland war es nach 22-jähriger „Durststrecke“ ohne EM-Gold der 13. EM-Titel. Bronze sicherte sich Titelverteidiger Serbien durch ein 3:0 (25-22, 32-30, 27-25) gegen Bulgarien.
28.09.Russland und Italien im Finale
Russland und Italien haben das Finale bei der Europameisterschaft in Dänemark und Polen erreicht. Im ersten Halbfinale setze sich Rekord-Europameister Russland gegen Serbien mit 3:1 (25-19, 24-26, 25-23, 25-15) durch und greift damit nach der dritten Goldmedaille in Folge. Zuletzt stand die russische Auswahl bei den Olympischen Spielen in London und der World League ganz oben auf dem Siegertreppchen und ist damit auch im EM-Finale der klare Favorit auf den Titel.
27.09.Die EM-Entscheidung bei SPORT1 im Live-Stream
Auch wenn die Entscheidung der Männer-EM in Kopenhagen ohne die DVV-Männer fällt, bleibt SPORT1 am (Volley-)Ball: Die beiden Halbfinals Serbien-Russland (ab 14.50 Uhr) und Italien-Bulgarien (ab 17.50 Uhr) werden live und kostenlos am 28. September auf www.sport1.de gestreamt. Und auch das Endspiel am 29. September ab 17.55 Uhr wird live aus dem Parken, dem Fußballstadion Kopenhagens übertragen.
26.09.Nach EM nun WM-Qualifikation im Fokus
Noch ist die EM-Endrunde in Dänemark & Polen nicht beendet, aber für die DVV-Männer leider schon Historie. Das 1:3 im Viertelfinale gegen Bulgarien beendete alle Medaillenträume. Statt nach Kopenhagen zum Halbfinale anzureisen, steht um 13.55 Uhr der Rückflug von Danzig nach München an. Dann geht es für die Nationalspieler in die Vereine, ehe sie sich am 18. Dezember wieder treffen, um die wichtige WM-Qualifikation Anfang Januar vorzubereiten.
26.09.Alle Vorrundensieger scheitern im Viertelfinale
Vier der Top-Favoriten stehen im Halbfinale der Männer-EM und kämpfen um die Medaillen. Olympiasieger Russland, der Olympia-Dritte Italien, Titelverteidiger Serbien und der Olympia-Vierte Bulgarien erreichten die Vorschlussrunde und kämpfen am Wochenende um Europas Krone.
25.09.DVV-Männer scheitern im Viertelfinale
Der Traum von der ersten deutschen Medaille bei einer EM-Medaille ist mit der ersten Turnierniederlage vorbei: Die DVV-Männer unterlagen im Viertelfinale in Danzig dem Olympia-Vierten Bulgarien mit 1:3 (30-28, 25-27, 22-25, 20-25) und beendeten das Turnier auf Platz sechs. Damit sind sie automatisch für die EM 2015 in Bulgarien & Italien qualifiziert. Bulgarien revanchierte sich für die 2:3-Vorrundenniederlage und trifft im Halbfinale auf Italien.
 
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