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Olympische Spiele

Die Olympischen Spiele 2004 finden vom 13.-29.August 2004 in Athen (Griechenland) statt. Die offizielle Website der Olympischen Spiele lautet www.olympic.org. Für die olympischen Spiele in Athen gibt es eine Sonderseite unter www.athens2004.com. Für 2008 wurden die Olympischen Sommerspiele nach Beijing (China) vergeben.

Halle

Volleyball war zum ersten Mal am 10.10.1964 bei den Olympischen Spielen in Tokyo (Japan) dabei. Russland (M) und Japan (F) hießen damals die ersten Goldmedaillengewinner. Die letzten Olympischen Spiele fanden 2000 in Sydney (Australien) statt und waren auch aus deutscher Sicht sehr erfolgreich. In Sydney wurde zum ersten Mal die Rolle des Liberos eingesetzt. Außerdem wurde erstmals nach dem Rally-Point-Verfahren gezählt. Jeder Ballwechsel wird dabei mit einem Punkt belohnt. Die Goldmedaillen gewannen Jugoslawien (M) und Kuba (F). Die deutsche Damenmannschaft (Halle) kam auf einen hervorragenden 6.Platz. Die deutsche Herrenmannschaft konnte sich nicht für die Teilnahme qualifizieren.

Die deutsche Damennationalmannschaft konnte sich im Januar in Baku in einem Qualifikationsturnier mit insgesamt 8 Mannschaften durchsetzen und sich so für die Olympischen Spiele in Athen qualifizieren. Mehr dazu

Die deutsche Herrennationalmannschaft kam in "ihrem" Qualifikationsturnier in Leipzig leider nur ins Halbfinale und verlor dort gegen die Niederlande. Sie nehmen daher nicht an den Olympischen Spielen teil.

Beach

Beachvolleyball, seit 1996 in Atlanta (USA) olympisch, erlebte bei den Spielen 2000 in Sydney (Australien) den endgültigen Durchbruch.
Bis zu 10.000 Zuschauer kamen täglich zu den Spielen an den Bondi Beach. Die ausverkauften Tribünen sowie Sport der Extraklasse sorgten für eine unvergleichliche Atmosphäre, die Spieler und Zuschauer gleichermaßen in den Bann zog. Trotz der Zeitverschiebung in Australien konnten weltweit im Fernsehen höchste Einschaltquoten erzielt werden. Das deutsche Nationalteam Ahmann/Hager gewann sensationell die Bronzemedaille. Die Goldmedaillen gewannen Blanton / Fonoimoana (USA) bzw. Cook / Pottharst (AUS).

Deutschland wird bei den Olympischen Sommerspielen 2004 in Athen mit 2 Frauen- und 2 Männerteams an den Start gehen. Alle deutschen Teams haben gute Medaillenchancen.
Für Deutschland starten bei den Frauen Lahme/Müsch (Vorrundengruppe C) und Pohl/Rau (Vorrundengruppe E) sowie bei den Männern Dieckmann/Reckermann (Vorrundengruppe D) und Dieckmann/Scheuerpflug (Vorrundengruppe B).

Olympia-Nachrichten

Der „Goldene“

(Nachricht vom 22.08.2016, 22:14 Uhr )

Beim Stand von 1:0-Sätzen und 18-13 im Finale von Rio war sich Jürgen Wagner sicher: „Es ist vollbracht!“ Wenig später war es so weit, sein Team Laura Ludwig/Kira Walkenhorst gewann Gold in Rio. Für den 60-jährigen Chef-Trainer war es nach Gold in London mit Julius Brink/Jonas Reckermann der zweite Olympiasieg. Damit unterstrich Wagner seinen Ruf als begnadeter Trainer, „er darf sich nun als der erfolgreichste deutsche Volleyballtrainer schimpfen“, so Ex-Olympionike Oliver Oetke treffend.

Wagner schafft es wie kein Zweiter, Teams zu formen und zu einer Einheit zu bilden, der Erfolg stellt sich automatisch ein. Dabei steht nicht das Ziel im Vordergrund, sondern das Wie. „Die Hauptsache ist, dass wir uns auf uns konzentrieren und in unseren Handlungen bleiben und nicht nervös werden. Das wurde uns vier Jahre lang von Jürgen eingeflößt“, gab Ludwig nach dem Triumph die Vorgabe bekannt.

Wagner ist ein akribischer Arbeiter, der sich seine Kompetenz über Jahrzehnte erworben hat. Zunächst im Volleyball als Bundesligatrainer (u.a. Meister und Pokalsieger mit Moers) und Co-Trainer (DVV-Frauen), seit 2000 dann auch im Beach-Volleyball: „Danja Müsch und Maike Friedrichsen sind daran schuld, dass ich am Beach gelandet bin, das war vor Sydney“, erinnert sich der „Rote“, wie er ob seiner Haarpracht genannt wird. Es folgten vier Olympia-Teilnahmen als Beach-Cheftrainer (2004 mit Markus Dieckmann/Jonas Reckermann, 2008 als „Schweizer“ mit Patrick Heuscher/Sascha Heyer, 2012 mit Brink/Reckermann und jetzt Rio) und „Doppel-Gold“. Dabei kommt ihm sein großer olympischer Erfahrungsschaft zugute, wie er einräumt: „Es ist ein Unterschied, ob man es zum ersten oder zum vierten Mal macht und ob man schon einmal eine Medaille geholt hat oder nicht. Man hat eine größere Entspanntheit. Ich bin davon überzeugt, dass ich weiß, wie ich es machen muss.“

Dabei ist seine Herangehensweise stets die Gleiche: „Ich habe eine Idee, wie Beach-Volleyball auf dem höchsten Level perfekt funktioniert. Und dann muss ich sehen, wie ich dieses Ziel mit den Spielerinnen, mit denen ich arbeite, auf individuellen Wegen erreichen kann.“ Um dann ruhig nachzuschieben: „Das hat gut funktioniert!“ In der Tat: Ludwig/Walkenhorst waren den anderen Teams in allen Belangen überlegen, spielerisch, taktisch, athletisch und auch mental voll auf der Höhe: „Die wenigsten Teams haben es nicht getan oder sie können es nicht, sich auf die Olympischen Spielen vorbereiten mit einem großen Stadion und vielen Zuschauern. Man kann vorbereiten, dass die Spielerinnen nervös sind. Kriegen sie Angst oder bringen sie Top-Leistungen. Das kann man vorbereiten“, so Wagner.

Dazu hat er sich ein Team seines Vertrauens zusammengestellt: Trainer-Kollege Hans Voigt (er stieg im vergangenen Jahr aus persönlichen Gründen aus), Physiotherapeut Jochen Dirksmeyer, Scout Ron Gödde oder Teamarzt Dr. Michael Tank waren bereits beim Olympia-Coup von Brink/Reckermann dabei, Helke Claasen (Co-Trainerin) und Anett Szegeti (Psychologin) bildeten die wichtige weibliche Komponente. Denn: „Die Systematik, wie wir das aufgebaut haben, wie man mit Teams arbeitet, welche Bedeutung das eigene Team und die Individuen haben, das ist alles gleich. Das Konstrukt um das Team herum ist auch gleich. Der Rest ist total anders. Das Team ist anders besetzt, das Team hat anders gearbeitet als bei Jonas und Julius. Frauen haben ganz andere athletische Möglichkeiten als Männer, auch die Psyche spielt eine Rolle.“ Und Wagner wäre nicht Wagner, wenn er nicht sofort hinterher schieben würde: „Das ist hier ein brutales Team, das habe ich so noch nicht erlebt. Alle arbeiten für das Team, Vollgas in eine Richtung, ohne sich profilieren zu wollen.“

Elefant und Krododil

Bevor das Team den Olymp erklomm, musste enorm viel geleistet werden. Wagner vermittelte seine Ideen und sein Konzept, die Spielerinnen mussten sich darauf einlassen, bis hin zu Persönlichkeitsveränderungen. Wagner verdeutlicht die Anfangsphase plakativ an einem Beispiel: „Man braucht ein Jahr, um trainieren zu lernen. Ich habe ein klares Bild, ein klare Konzept, aber sie wissen nicht, wovon ich rede. Am Anfang hätten wir völlig andere Bilder gemalt: wir hätten alle Tiere gemalt, ich ein Krokodil, die Mädels einen Elefanten.“ „Heute würden wir die gleichen Tiere malen“, ist sich Wagner sicher.

Ob Elefant oder Krokodil, 2016 liefe es wohl eher auf den Löwen, den König der Tiere hinaus. Ludwig/Walkenhorst sind auf dem vorläufigen Zenit ihres Könnens angekommen, auch wenn Wagner mit seiner Aussage den Gegnerinnen ein wenig Angst einflößen dürfte: „Wir sind noch lange nicht bei 100%, da gibt es noch viele Ideen. Man kann noch optimieren und verbessern.“ In Rio zeigte sich der fast nie Zufriedenstellende aber gnädig, lobte sein Team, den Trainerstab und auch sich selbst ein wenig: „Ich habe es noch nie geschafft, mit einem Team alle Bereiche auf einen Punkt zu bringen. Hier hat alles funktioniert: Spielstruktur, Athletik, Psyche. Ich bin jemand, der Leistungen genießt. Und ich genieße, dass wir diese Leistung auf den Punkt abgerufen zu haben. Das macht mich schon stolz!“ Und es schien so, als wenn im Sonnenlicht das Haar leicht golden schimmerte und aus dem „Roten“ der „Goldene“ wurde.
(Autor: DVV)

Das Gold-Team in Rio mit Trainer Jürgen Wagner.
(18.08.2016 © FIVB)


Übersicht

23.08.Heroes sind zurückgekehrt
Die Heroes de Janeiro sind aus Brasilien zurückgekehrt: Tausende Fans bereiteten der Deutschen Olympiamannschaft bei schönstem Sommerwetter einen wahrhaft olympischen Empfang auf dem Römerberg in Frankfurt am Main. Dort wurden sie von Bundespräsident Joachim Gauck und dem für den Sport zuständigen Bundesinnenminister Thomas de Maizière begrüßt.
22.08.Der „Goldene“
Beim Stand von 1:0-Sätzen und 18-13 im Finale von Rio war sich Jürgen Wagner sicher: „Es ist vollbracht!“ Wenig später war es so weit, sein Team Laura Ludwig/Kira Walkenhorst gewann Gold in Rio. Für den 60-jährigen Chef-Trainer war es nach Gold in London mit Julius Brink/Jonas Reckermann der zweite Olympiasieg. Damit unterstrich Wagner seinen Ruf als begnadeter Trainer, „er darf sich nun als der erfolgreichste deutsche Volleyballtrainer schimpfen“, so Ex-Olympionike Oliver Oetke treffend.
22.08.Gold bei der Premiere
Kira Walkenhorst hat das geschafft, was bis dato nur die US-Legenden Kerri Walsh/Misty May-Treanor (und logischerweise die ersten Beach-Olympiasiegerinnen Silva/Pires (BRA)) geschafft haben: Gold bei der Olympia-Premiere! Die 25-jährige Blockspielerin hatte Nerven aus Stahl und zeigte grandiose Leistungen.
21.08.9, 5, 1
Sie war zuvor schon die erfolgreichste deutsche und europäische Beach-Volleyballerin, nun hat sie sich mit dem Olympiasieg gekrönt: Laura Ludwig spielte ein phantastisches Turnier an der Seite von Kira Walkenhorst, gewann die Goldmedaille und wurde im Anschluss zum MVP, zur wertvollsten Spielerin, gekürt.
20.08.Das Gold-Team um die Olympiasiegerinnen
Klar, auf dem Platz kann Laura Ludwig/Kira Walkenhorst niemand helfen. Dort haben sie ihr „Ding“ gemacht und sich in unnachahmlicher Weise den Olympiasieg gesichert. Doch ohne das Team im Hintergrund wäre das nicht möglich gewesen, wir stellen das „Gold-Team“ vor.
19.08.Die Besten der Besten
„Mit diesen Mädels auf dem Podium zu stehen, ist mir eine Ehre!“ Diese Worte der dreifachen Olympiasiegerin Kerri Walsh Jennings, die in Rio 2016 Bronze holte, verdeutlichen die Wertschätzung der Leistung der Rio-Olympiasiegerinnen Laura Ludwig/Kira Walkenhorst und trifft es auf den Punkt. Das DVV-Duo überragte an der Copacabana.
18.08.Ludwig/Walkenhorst OLYMPIA-SIEGER
Laura Ludwig/Kira Walkenhorst sind OLYMPIASIEGER! Das DVV-Duo setzte sich in der Höhle des Löwen am Copacabana Beach im Finale 2:0 (21-18, 21-14) gegen Agatha/Barbara (BRA) und 12.000 Zuschauer durch und schrieb Sportgeschichte. Es war die erste olympische Medaille für ein deutsches und europäisches Frauen-Duo und dann gleich GOLD. Nur vier Jahre nach dem historischen Olympiasieg von Julius Brink/Jonas Reckermann hat erneut ein deutsches Team den Olymp erklommen.
17.08.Das große Finale
Am 18. August (5.00 Uhr deutsche Zeit, live im ZDF und im ARD-Stream) geht es in Rio um Gold. Dann treffen Laura Ludwig/Kira Walkenhorst auf Agatha/Barbara (BRA), die Europameisterinnen auf die Weltmeisterinnen.
17.08.Die Legende ist besiegt
Die Goldmedaille im Beach-Volleyball der Frauen wird zwischen Laura Ludwig/Kira Walkenhorst und Agatha/Barbara (BRA, 18. August um 5.00 Uhr deutscher Zeit) ausgespielt. Die Brasilianerinnen setzten sich sensationell gegen Kerri Walsh Jennings/April Ross (USA) durch, die nun nur um Platz drei (18. August um 3.00 Uhr) gegen Larissa/Talita (BRA) spielen.
16.08.Ludwig/Walkenhorst greifen nach GOLD
Laura Ludwig/Kira Walkenhorst haben als erstes europäisches Frauen-Duo eine olympische Medaille sicher und greifen an der Copacabana nach der olympischen Goldmedaille. Das DVV-Duo siegte im Halbfinale 2:0 (21-18, 21-12) gegen die an eins gesetzten Larissa/Talita (BRA) und treffen am 18. August (5.00 Uhr deutsche Zeit, live im ZDF und im ARD-Livestream) im Finale auf den Sieger des zweiten Halbfinals zwischen Kerri Walsh Jennings/April Ross (USA) und Agatha/Barbara (BRA).
 
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