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Ergebnisse
1. Spieltag
20.09.2007 Deutschland-Italien 0:3  (61:79) 
(22:25, 12:25, 27:29; 81 min.; 450 Zuschauer)
21.09.2007 Deutschland-Aserbaidschan 3:0  (75:51) 
(25:13, 25:22, 25:16; 72 min.; 350 Zuschauer)
2. Spieltag
21.09.2007 Türkei-Russland 0:3  (69:78) 
(21:25, 26:28, 22:25; 86 min.; 800 Zuschauer)
1. Spieltag
22.09.2007 Italien-Aserbaidschan 3:0  (75:53) 
(25:23, 25:14, 25:16; 73 min.; 900 Zuschauer)
2. Spieltag
22.09.2007 Frankreich-Türkei 3:0  (75:58) 
(25:19, 25:16, 25:23; 68 min.; 890 Zuschauer)
23.09.2007 Frankreich-Russland 0:3  (56:75) 
(19:25, 17:25, 20:25; 77 min.; 550 Zuschauer)
3. Spieltag
25.09.2007 Italien-Frankreich 3:1  (99:72) 
(24:26, 25:17, 25:10, 25:19; 97 min.; 350 Zuschauer)
25.09.2007 Deutschland-Türkei 3:0  (82:72) 
(25:21, 25:21, 32:30; 92 min.; 400 Zuschauer)
25.09.2007 Aserbaidschan-Russland 0:3  (54:75) 
(23:25, 14:25, 17:25; 73 min.; 250 Zuschauer)
4. Spieltag
26.09.2007 Italien-Türkei 3:0  (75:59) 
(25:23, 25:14, 25:22; 74 min.; 300 Zuschauer)
26.09.2007 Deutschland-Russland 0:3  (58:75) 
(12:25, 23:25, 23:25; 80 min.; 300 Zuschauer)
26.09.2007 Aserbaidschan-Frankreich 1:3  (77:98) 
(14:25, 25:23, 17:25, 21:25; 96 min.; 450 Zuschauer)
5. Spieltag
27.09.2007 Italien-Russland 3:0  (75:56) 
(25:15, 25:22, 25:19; 74 min.; 400 Zuschauer)
27.09.2007 Deutschland-Frankreich 3:0  (75:50) 
(25:22, 25:13, 25:15; 78 min.; 400 Zuschauer)
27.09.2007 Aserbaidschan-Türkei 0:3  (59:75) 
(18:25, 19:25, 22:25; 76 min.; 350 Zuschauer)

Tabelle
SpieleSiegeNiederlagen3:0/3:13:22:30:3/1:3BälleSätzePunkte
1.Italien  +++++  5 403:301  15: 10
2.Russland  ++++-  5 359:312  12: 9
3.Deutschland  -++-+  5 351:327  9: 8
4.Frankreich  +--+-  5 351:384  7:10  7
5.Türkei  ----+  5 333:369  3:12  6
6.Aserbaidschan  -----  5 294:398  1:15  5

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Kreuztabelle
ITARUSGERFRATURAZE
1.Italien3:03:13:03:0ITA
2.RusslandRUS
3.Deutschland0:30:33:03:03:0GER
4.Frankreich0:33:0FRA
5.Türkei0:3TUR
6.Aserbaidschan0:31:30:3AZE
ITARUSGERFRATURAZE

Ergebnisse
1. Spieltag
20.09.2007 Aserbaidschan-Weißrussland 3:0  (75:51) 
(25:15, 25:23, 25:13; 77 min.; 300 Zuschauer)
20.09.2007 Deutschland-Italien 0:3  (61:79) 
(22:25, 12:25, 27:29; 81 min.; 450 Zuschauer)
2. Spieltag
21.09.2007 Deutschland-Aserbaidschan 3:0  (75:51) 
(25:13, 25:22, 25:16; 72 min.; 350 Zuschauer)
3. Spieltag
22.09.2007 Weißrussland-Deutschland 1:3  (72:100) 
(10:25, 18:25, 27:25, 17:25; 107 min.; 800 Zuschauer)
22.09.2007 Italien-Aserbaidschan 3:0  (75:53) 
(25:23, 25:14, 25:16; 73 min.; 900 Zuschauer)
2. Spieltag
23.09.2007 Weißrussland-Italien 1:3  (79:95) 
(16:25, 22:25, 25:20, 16:25; 255 min.; 99 Zuschauer)

Tabelle
SpieleSiegeNiederlagen3:0/3:13:22:30:3/1:3BälleSätzePunkte
1.Italien  +++  3 249:193  9: 6
2.Deutschland  -++  3 236:202  6: 5
3.Aserbaidschan  +--  3 179:201  3: 4
4.Weißrussland  ---  3 202:270  2: 3

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Kreuztabelle
ITAGERAZEBLR
1.Italien3:0ITA
2.Deutschland0:33:0GER
3.Aserbaidschan3:0AZE
4.Weißrussland1:31:3BLR
ITAGERAZEBLR

Ergebnisse
1. Spieltag
06.09.2007 Niederlande-Serbien 0:3  (62:75) 
(23:25, 21:25, 18:25; 75 min.; 900 Zuschauer)
2. Spieltag
06.09.2007 Slowakei-Frankreich 1:3  (87:99) 
(23:25, 23:25, 26:24, 15:25; 114 min.; 600 Zuschauer)
1. Spieltag
07.09.2007 Serbien-Deutschland 1:3  (83:97) 
(25:22, 21:25, 20:25, 17:25; 108 min.; 800 Zuschauer)
2. Spieltag
08.09.2007 Spanien-Slowakei 3:0  (75:51) 
(25:15, 25:16, 25:20; 72 min.; 1150 Zuschauer)
1. Spieltag
09.09.2007 Deutschland-Niederlande 0:3  (58:76) 
(15:25, 24:26, 19:25; 77 min.; 2800 Zuschauer)
2. Spieltag
09.09.2007 Spanien-Frankreich 3:0  (75:67) 
(25:22, 25:23, 25:22; 80 min.; 2450 Zuschauer)
3. Spieltag
11.09.2007 Niederlande-Spanien 1:3  (92:95) 
(23:25, 25:20, 22:25, 22:25; 108 min.; 600 Zuschauer)
11.09.2007 Serbien-Frankreich 3:2  (120:118) 
(25:23, 22:25, 25:23, 33:35, 15:12; 134 min.; 1100 Zuschauer)
11.09.2007 Deutschland-Slowakei 3:0  (75:54) 
(25:23, 25:15, 25:16; 77 min.; 600 Zuschauer)
4. Spieltag
12.09.2007 Niederlande-Frankreich 3:2  (106:96) 
(25:11, 25:23, 21:25, 20:25, 15:12; 114 min.; 1100 Zuschauer)
12.09.2007 Deutschland-Spanien 1:3  (92:92) 
(19:25, 25:15, 24:26, 24:26; 110 min.; 900 Zuschauer)
12.09.2007 Serbien-Slowakei 3:0  (75:64) 
(25:18, 25:23, 25:23; 82 min.; 1100 Zuschauer)
5. Spieltag
13.09.2007 Deutschland-Frankreich 3:0  (75:57) 
(25:14, 25:22, 25:21; 72 min.; 3500 Zuschauer)
13.09.2007 Serbien-Spanien 2:3  (104:112) 
(24:26, 19:25, 26:24, 25:22, 10:15; 133 min.; 1700 Zuschauer)
13.09.2007 Niederlande-Slowakei 3:1  (102:88) 
(30:28, 22:25, 25:18, 25:17; 105 min.; 600 Zuschauer)

Tabelle
SpieleSiegeNiederlagen3:0/3:13:22:30:3/1:3BälleSätzePunkte
1.Spanien  +++++  5 449:406  15: 10
2.Serbien  +-++-  5 457:453  12: 8
3.Deutschland  +-+-+  5 397:362  10: 8
4.Niederlande  -+-++  5 438:412  10: 8
5.Frankreich  +----  5 437:463  7:13  6
6.Slowakei  -----  5 344:426  2:15  5

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Kreuztabelle
ESPSRBGERNEDFRASVK
1.Spanien3:03:0ESP
2.Serbien2:31:33:23:0SRB
3.Deutschland1:30:33:03:0GER
4.Niederlande1:30:33:23:1NED
5.FrankreichFRA
6.Slowakei1:3SVK
ESPSRBGERNEDFRASVK

Ergebnisse
1. Spieltag
06.09.2007 Niederlande-Serbien 0:3  (62:75) 
(23:25, 21:25, 18:25; 75 min.; 900 Zuschauer)
2. Spieltag
07.09.2007 Griechenland-Niederlande 3:2  (106:102) 
(25:20, 22:25, 19:25, 25:19, 15:13; 136 min.; 2800 Zuschauer)
07.09.2007 Deutschland-Serbien 3:1  (97:83) 
(22:25, 25:21, 25:20, 25:17; 108 min.; 800 Zuschauer)
1. Spieltag
08.09.2007 Deutschland-Griechenland 3:0  (50:36) 
(25:17, 25:19, 25:15; 76 min.; 1200 Zuschauer)
3. Spieltag
09.09.2007 Deutschland-Niederlande 0:3  (58:76) 
(15:25, 24:26, 19:25; 77 min.; 2800 Zuschauer)
09.09.2007 Serbien-Griechenland 3:1  (99:94) 
(25:23, 25:23, 24:26, 25:22; 112 min.; 1000 Zuschauer)

Tabelle
SpieleSiegeNiederlagen3:0/3:13:22:30:3/1:3BälleSätzePunkte
1.Serbien  +-+  3 257:253  7: 5
2.Deutschland  ++-  3 205:195  6: 5
3.Niederlande  --+  3 240:239  5: 4
4.Griechenland  +--  3 236:251  4: 4

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Kreuztabelle
SRBGERNEDGRE
1.Serbien3:1SRB
2.Deutschland3:10:33:0GER
3.Niederlande0:3NED
4.Griechenland3:2GRE
SRBGERNEDGRE

EM-Nachrichten

DVV-Männer scheitern im Viertelfinale

(Nachricht vom 25.09.2013, 23:47 Uhr )

Der Traum von der ersten deutschen Medaille bei einer EM-Medaille ist mit der ersten Turnierniederlage vorbei: Die DVV-Männer unterlagen im Viertelfinale in Danzig dem Olympia-Vierten Bulgarien mit 1:3 (30-28, 25-27, 22-25, 20-25) und beendeten das Turnier auf Platz sechs. Damit sind sie automatisch für die EM 2015 in Bulgarien & Italien qualifiziert. Bulgarien revanchierte sich für die 2:3-Vorrundenniederlage und trifft im Halbfinale auf Italien. Punktbeste Spieler der Partie waren Denis Kaliberda (17) und Georg Grozer (16) sowie Tsvetan Sokolov (29).

Deutschlands Volleyballer hätten sich am Wochenende gern ein Kopenhagener Fußballstadion von innen angeschaut. Doch der Traum von der Teilnahme an den Halbfinals der Europameisterschaft, die im Parken-Stadion der dänischen Metropole ausgetragen werden, erfüllte sich nicht.
Im Viertelfinale verloren die Deutschen in der Danziger Ergo Arena vor 4200 Zuschauern gegen Bulgarien mit 1:3 (30:28, 25:27, 22:25, 20:25). In den Halbfinals der EM 2013 stehen sich am Samstag Russland und Serbien sowie Bulgarien und Italien gegenüber.

Vor dem Viertelfinale hieß es im deutschen Lager, „alles ist möglich”, wie Diagonalangreifer Georg Grozer hoffte: „Wir müssen nur an unser Spiel denken, das wird entscheidend sein.” Größte Sorge hatte man vor Bulgariens Super-Star Tsvetan Sokolov, der schon in der Vorrunde mit 28 Punkten für Unruhe gesorgt hat. Im Kampf um den Halbfinaleinzug bekamen sie ihn erneut nie richtig unter Kontrolle. Am Ende brachte es Sokolov auf 29 Punkte.

Ausschlaggebender waren aber die flatternden Nerven und die eigenen Unzulänglichkeiten an diesem Abend. Zuspieler Lukas Kampa brachte es auf den Punkt: „Wir haben uns das Leben selbst schwer gemacht. In vielen Situationen waren wir nicht so clever wie in anderen Spielen. Das hat uns heute immer wieder zurück geworfen, obwohl wir oft genug in Führung waren.”

Jochen Schöps, der nach seiner Bauchmuskelverletzung erstmals wieder im 12er-Kader stand, aber nicht zu Einsatz kam, sagte: „In schwierigen Momenten haben wir nicht die richtigen Lösungen gefunden.” Man habe auch an den Gesichtern der Spieler gesehen, wer in diesem Match mehr Spaß hatte: „Und das waren leider die Bulgaren.” Auch auf der Rückfahrt ins Hotel kam natürlich keine Stimmung mehr auf, zu groß war noch die Enttäuschung über die Niederlage.
Noch nie haben ost- und westdeutsche Volleyballer in der Geschichte der europäischen Titelkämpfe Edelmetall gewonnen, mehr als vier vierte Plätze (1967, 1971, 1991 und 1993) gab es noch nie. Die deutsche Delegation darf Europas Bühne in diesem Jahr erhobenen Hauptes verlassen. Es war das zweite Duell gegen den Olympia-Vierten Bulgarien, in der Vorrunde hatten sich die Deutschen in einem Fünf-Satz-Krimi behauptet. Dazu kamen 3:0-Siege gegen Olympiasieger Russland sowie Tschechien und die DVV-Auswahl beendete die Vorrunde auf Platz eins.

Damit wurde sie dem Ruf einer Wundertüte gerecht, selbst Bundestrainer Vital Heynen kam aus dem Staunen nicht heraus: „Vor gut einer Woche dachte ich noch, wie schlecht wir sind”, sagte der Belgier, „und jetzt haben wir immerhin den Vorstoß unter die besten Acht in Europa geschafft.” Was nicht selbstverständlich ist, schließlich stellen die Europäer schon fast traditionell die stärksten Teams der Welt. Bei den Olympischen Spielen in London waren fünf europäische Nationen unter den ersten Sieben. Allmählich setzen sich die Deutschen auf diesem Level fest.

Im ersten Jahr des neuen olympischen Zyklus leitete Heynen mit Blick auf Rio 2016 einen Umbruch in seinem Team ein. Routiniers wie Ex-Kapitän Björn Andrae wollten nicht mehr unter ihm spielen, neue Kräfte nutzten ihre Chance und rechtfertigten das Vertrauen. Mit fünf EM-Debütanten reisten sie zur EM an, aus einer verunsicherten Mannschaft, die bei der EM vor zwei Jahren nach der Vorrunde sieglos ausgeschieden war, formte Heynen eine Einheit. Außenangreifer Christian Fromm lobt ihn, „denn er geht sehr intensiv auf uns ein und hat sehr viel Geduld.”

Auch DVV-Präsident Thomas Krohne schätzt die Dienste seines ranghöchsten Übungsleiters: „Vital Heynen ist ein extrem fanatischer Weltklassetrainer.” Gespräche über eine Vertragsverlängerung gab es bereits, Heynen soll bis 2016 bleiben. Auch wenn der Höhenflug erst einmal beendet ist, dürfen Deutschlands Volleyballer mit der Ausbeute zufrieden sein. Im Januar wird die nächste Hürde in Angriff genommen, dann steht die WM-Qualifikation der Männer an. Das Ticket für die Europameisterschaft 2015 in Bulgarien und Italien haben die Deutschen schon in der Tasche.

Statt Kopenhagen heißt es nun Kofferpacken für die Rückreise am Donnerstagmittag nach Deutschland und die Weiterreise in die Klubs. Vital Heynen äußerte immerhin bei der Pressekonferenz einen Wunsch für 2014. Gegen Bulgarien habe man das Viertelfinale in London bei den Olympischen Spielen verloren und nun auch bei der EM: „Aber bei der WM im nächsten Jahr will ich wieder gegen Bulgarien im Viertelfinale spielen und dann gewinnen wir!”

Ausführlicher Spielbericht
Die DVV-Männer, die mit der zuletzt bewährten Formation Lukas Kampa, Georg Grozer, Marcus Böhme, Tim Broshog, Denis Kaliberda, Christian Fromm und Ferdinand Tille begannen, liefen nach ausgeglichenem Beginn einen Rückstand hinterher. Grund: Der bulgarische Block war nicht zu überwinden, vor allem Fromm scheiterte des Öfteren (11-16). Grozer hielt sein Team mit Angriffen und Aufschlag im Spiel, dann stachen die Wechselspieler. Sebastian Schwarz punktete mit Block und Aufschlag, anschließend holte Markus Steuerwald per Ass den ersten Satzball für das deutsche Team. Der erste wurde noch nicht genutzt, dann packte Broshog im Block zu.

Noch enger ging es im zweiten Satz zu. Kein Team konnte sich großartig absetzen, beiden Mannschaften gelangen immer wieder kleinere Serien, wenn der Gegner mit maximal drei Punkten vorne lag. Wie in Durchgang eins wehrten das deutsche Team den ersten Satzball der Bulgaren ab und holte sich durch einen Broshog-Block einen eigenen. Dann agierte Kaliberda in der Annahme zweimal nicht ganz sauber, sodass die gegnerische Block-Abwehr zweimal punkten und nach Sätzen ausgleichen konnte.

Kapitän Jochen Schöps, der erstmals bei dieser EM im 12-er Kader stand, hatte vor der Partie gesagt: „Sokolov ist ein sehr dominanter Spieler, der viele wichtige und schwierige Bälle macht. Ihn ein bisschen zu bremsen, ist schon wichtig.“ Das gelang dem Team bis zu diesem Zeitpunkt gut. Zu Beginn des dritten Satzes sorgten zudem die deutschen Flatteraufschläge für viel Unruhe im bulgarischen Annahmeriegel (10-6). Eine kleinere Schwächephase und zwei unglückliche Aktionen von Böhme führten zum zügigen Ausgleich (12-12). Dieser blieb bis zum 16-16, dann servierte Sokolov zwei wuchtige Asse. Diesen Rückstand konnte die DVV-Auswahl nicht mehr egalisieren.

Heynen reagierte und machte Steuerwald zum Libero. Bis zum 10-8 lief alles gut, dann bekam das deutsche Team viermal in Folge den Ball nicht auf den Boden. Aber die DVV-Männer kämpften um ihre historische Chance und agierten auch per Fuß erfolgreich (Schwarz zum 14-14). Doch kurz darauf brachen alle Dämme: Während bei den Bulgaren alles klappte, patzten die deutschen Spieler in Annahme und Angriff. Sechs Zähler in Serie gingen an den Olympia-Vierten, der letztlich verdient den Sieg davon trug.

Immerhin bleibt den DVV-Männern die Qualifikation für die nächste EM-Endrunde 2015 in Italien & Bulgarien erspart. Da die beiden kommenden EM-Gastgeber im Halbfinale stehen, sind auch der Sechstplatzierte Deutschland und der Siebtplatzierte Belgien für die nächste EM direkt qualifiziert.

Stimmen

Vital Heynen: „In einem Viertelfinale geht es nicht darum gut zu spielen. Man hat heute auf beiden Seiten gesehen, dass es ein Match mit Endspielcharakter war. Im 1. Satz und auch lange im zweiten sind wir ruhig geblieben. Der zweite Satz hat den Bulgaren Aufwind gegeben. Bei uns kam dann leider Unruhe auf, wie nach dem 10:5 im dritten Satz. In London haben wir im Viertelfinale nicht gespielt, als es gegen die Bulgaren ging, heute dagegen schon.”

Jochen Schöps: "Ich bin enttäuscht, weil wir nicht an die Leistungen der Vorrunde anknüpfen konnten. Es war kein guter Volleyball, eher ein sehr zerfahrenes Spiel. Die Bulgaren haben am Ende weniger Fehler gemacht und uns in der Annahme unter Dauerdruck gehalten."

Sebastian Schwarz: "Spielerisch war das nicht das, was wir können. Auf beiden Seiten war spürbar, dass es ein Endspiel war. Wir haben unsere Chancen nicht genutzt. Das Resultat gibt das Spiel wieder."

Lukas Kampa: "Wir haben uns das Leben selbst schwer gemacht. In vielen Situationen waren wir nicht so clever wie in anderen Spielen. Das hat uns heute immer wieder zurück geworfen, obwohl wir oft in Führung waren. Je weiter man kommt in so einem Turnier, desto größer wird die Anspannung. Wahrscheinlich werden wir erst in ein paar Tagen sagen können, dass es eine gute EM war, jetzt aber noch nicht."

DVV-Präsident Thomas Krohne: „Die Abschneiden der Männer ist trotzdem ein toller Erfolg. Wir sind direkt für die EM 2014 qualifiziert. Es war ein wichtiger Schritt im Lernprozess Richtung Rio. Bulgarien war schlagbar, leider gab es am Ende zuviele Eigenfehler.”
(Autor: Klaus Wegener)

Die deutschen Angreifer, hier Denis Kaliberda, hatten gegen den bulgarischen Block einen schweren Stand.
(25.09.2013 © CEV)


Übersicht

29.09.Russland sichert sich souverän EM-Gold
Olympiasieger Russland hat in beeindruckender Manier den EM-Titel gewonnen: Der Weltranglisten-2. gewann das Finale im Parken Stadion von Kopenhagen vor 7.000 Zuschauern 3:1 (25-20, 25-22, 22-25, 25-17) gegen Italien. Für Russland war es nach 22-jähriger „Durststrecke“ ohne EM-Gold der 13. EM-Titel. Bronze sicherte sich Titelverteidiger Serbien durch ein 3:0 (25-22, 32-30, 27-25) gegen Bulgarien.
28.09.Russland und Italien im Finale
Russland und Italien haben das Finale bei der Europameisterschaft in Dänemark und Polen erreicht. Im ersten Halbfinale setze sich Rekord-Europameister Russland gegen Serbien mit 3:1 (25-19, 24-26, 25-23, 25-15) durch und greift damit nach der dritten Goldmedaille in Folge. Zuletzt stand die russische Auswahl bei den Olympischen Spielen in London und der World League ganz oben auf dem Siegertreppchen und ist damit auch im EM-Finale der klare Favorit auf den Titel.
27.09.Die EM-Entscheidung bei SPORT1 im Live-Stream
Auch wenn die Entscheidung der Männer-EM in Kopenhagen ohne die DVV-Männer fällt, bleibt SPORT1 am (Volley-)Ball: Die beiden Halbfinals Serbien-Russland (ab 14.50 Uhr) und Italien-Bulgarien (ab 17.50 Uhr) werden live und kostenlos am 28. September auf www.sport1.de gestreamt. Und auch das Endspiel am 29. September ab 17.55 Uhr wird live aus dem Parken, dem Fußballstadion Kopenhagens übertragen.
26.09.Nach EM nun WM-Qualifikation im Fokus
Noch ist die EM-Endrunde in Dänemark & Polen nicht beendet, aber für die DVV-Männer leider schon Historie. Das 1:3 im Viertelfinale gegen Bulgarien beendete alle Medaillenträume. Statt nach Kopenhagen zum Halbfinale anzureisen, steht um 13.55 Uhr der Rückflug von Danzig nach München an. Dann geht es für die Nationalspieler in die Vereine, ehe sie sich am 18. Dezember wieder treffen, um die wichtige WM-Qualifikation Anfang Januar vorzubereiten.
26.09.Alle Vorrundensieger scheitern im Viertelfinale
Vier der Top-Favoriten stehen im Halbfinale der Männer-EM und kämpfen um die Medaillen. Olympiasieger Russland, der Olympia-Dritte Italien, Titelverteidiger Serbien und der Olympia-Vierte Bulgarien erreichten die Vorschlussrunde und kämpfen am Wochenende um Europas Krone.
25.09.DVV-Männer scheitern im Viertelfinale
Der Traum von der ersten deutschen Medaille bei einer EM-Medaille ist mit der ersten Turnierniederlage vorbei: Die DVV-Männer unterlagen im Viertelfinale in Danzig dem Olympia-Vierten Bulgarien mit 1:3 (30-28, 25-27, 22-25, 20-25) und beendeten das Turnier auf Platz sechs. Damit sind sie automatisch für die EM 2015 in Bulgarien & Italien qualifiziert. Bulgarien revanchierte sich für die 2:3-Vorrundenniederlage und trifft im Halbfinale auf Italien.
25.09.Über Bulgarien ins Halbfinale
Es lief perfekt für die DVV-Männer! Fünf Sätze lang schmetterten sich Gastgeber Polen und der Olympia-Vierte Bulgaren am gestrigen Abend die Bälle um die Ohren, am Ende jubelte Vorrundengegner Bulgarien über den umkämpften 3:2-Sieg (22-25, 22-25, 25-20, 26-24, 18-16), der ihnen das Viertelfinal-Duell am 25. September um 20.00 Uhr (live bei SPORT1) gegen die deutsche Mannschaft brachte.
25.09.Wechselbad mit Vital Heynen
Da platzte dann auch Vital Heynen mal der Kragen: Seine Spieler trainierten gerade am Dienstagnachmittag in einer Aufwärmhalle der Danziger Ergo Arena, derweil der Wettkampfcourt für das erste Play-off-Spiel zwischen Russland und der Slowakei präpariert wurde, als fast zwanzig Minuten vor Trainingsende das Licht ausging. „Das ist eine Unverschämtheit”, tobte der Bundestrainer und schimpfte mit den Organisatoren.
25.09.Wieder gegen Bulgarien
Der Weg in das EM-Halbfinale geht für die deutsche Mannschaft erneut über Bulgarien: Die Bulgaren siegten in einem dramatischen Playoff-Spiel gegen Gastgeber Polen nach 0:2-Satzrückstand mit 3:2 (22-25, 22-25, 25-20, 26-24, 18-16). Das Viertelfinale findet am 25. September um 20.00 Uhr (live in SPORT1) in Danzig statt. In der Vorrunde hatten die DVV-Männer mit 3:2 die Oberhand behalten.
23.09.Kampf bis zum letzten Punkt
Volleyball mit einem Händchen und klugem Kopf zu spielen ist eine Grundvoraussetzung, um Erfolg zu haben. Dass mitunter auch eine artistische Einlage per Fuß notwendig ist, um den Gegner in die Knie zu zwingen, kommt eher selten vor. Umso mehr fiel es im letzten Vorrundenspiel der Deutschen gegen Tschechien ins Gewicht, als Zuspieler Lukas Kampa sich eilenden Schrittes Richtung Anschreibertisch auf die Reise machen musste, um den Ball nach einer verunglückten Abwehraktion per Fuß zurück in die eigene Spielfeldhälfte zu bringen.
 
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Turnierkalender
01.07.2017: Heidelberg
[LBS Beach-Cup] A-Top Damen Heidelberg


01.07.2017: Heidelberg
[LBS Beach-Cup] A-Top Herren Heidelberg


01.07.2017: Mannheim
[LBS Beach-Cup] C-Herren Mannheimer VC


01.07.2017: Karlsruhe
[LBS Beach-Cup] B-Herren SC Wettersbach


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