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European League - Nachrichten

DVV-Frauen verpassen Titelverteidigung

(Nachricht vom 19.07.2014, 15:19 Uhr )

Die DVV-Frauen haben die „Mission Titelverteidigung“ nicht geschafft: Vor 1.300 Zuschauern in der Großsporthalle Rüsselsheim unterlag die Mannschaft von Bundestrainer Giovanni Guidetti der Türkei im Final-Rückspiel der European League mit 1:3 (19-25, 23-25, 25-20, 20-25) und konnte somit das 1:3 aus dem Hinspiel nicht wettmachen. Für die Türkei ist es bei der dritten Final-Teilnahme in diesem Wettbewerb der erste Sieg und der erste Titelgewinn in einem internationalen Volleyball-Wettbewerb überhaupt. Punktbeste Spielerinnen in Rüsselsheim waren Anja Brandt (14) und Jennifer Pettke (13) für die deutsche Mannschaft sowie Kübra Akman (18) für die Türkei, die Türkin Kübra Akman wurde zur wertvollsten Spielerin gewählt. Berichte von dem Spiel gibt es in der ARD-Sportschau (ab 18.00 Uhr) sowie im ZDF Sport Studio (ab 23.00 Uhr).

Bereits im Final-Hinspiel begann die türkische Mannschaft wie die Feuerwehr und sorgte vor allem mit dem Block für zahlreiche Punkte. So auch im ersten Satz des Rückspiels, in dem die deutschen Angreiferinnen insgesamt sechs Mal an der roten türkischen Wand scheiterten und kaum ein Durchkommen (Angriffsquote von 26%) fanden. Der Gastgeber steigerte sich in der Folge, erhöhte das Risiko im Aufschlag und brachte mehr Angriffe unter. Da auch die Türkinnen weiterhin ihr Niveau abriefen, entwickelte sich ein packendes Spiel. Letztlich gewannen die Gäste den zweiten entscheidenden Satz mit zwei Punkten Unterschied, weil auch das Schiedsgericht zweimal unglücklich gegen das deutsche Team entschied. Der Sieg der Türkei war jedoch absolut verdient, da die Mannschaft aggressiver und entschlossener auftrat und am Netz klare Vorteile hatte. Für die deutsche Mannschaft ist der zweite Platz dennoch ein großer Erfolg, wenn man bedenkt, dass der Wettbewerb als erstes Ziel die Heranführung von jungen Spielerinnen hatte. Und dies ist – nach Aussage von Guidetti absolut gelungen.

Ausführlicher Spielbericht
Startformation Deutschland: Mareen Apitz, Lena Stigrot, Jennifer Geerties, Lisa Izquierdo, Anja Brandt, Jennifer Pettke, Lisa Thomsen

Startformation Türkei: Kübra Akman, Yeliz Basa, Cansu Cetin, Meliha Ismailoglu, Cagla Akin, Özgenur Yurtdagülen, Hatice Gizem Örge

1. Satz
Zahlreiche türkische Fans sind in Rüsselsheim und unterstützen ihr Team lautstark und farbenfroh (viele türkische Fahnen). Während es bei den türkischen Frauen einen Wechsel zur Startaufstellung des Hinspiels gibt, hat Giovanni Guidetti mit Stigrot, Izquierdo und Brandt gleich drei neue Spielerinnen dabei. Wie in Bursa erwischen die Türkinnen den deutlich besseren Start: Geerties scheitert zweimal im Angriff und kassiert noch ein Ass (1-5). Doch das deutsche Team fängt sich, Geerties punktet per Angriff und Block und verkürzt (4-6). Aber die Türkinnen sind „heiß“ und gut eingestellt: Blockpunkte gegen Pettke und Izquierdo unterstreichen das (4-10). Das auf und ab geht weiter: Deutschland kommt wieder heran, dann packt der türkische Block mit der 1,97 Meter großen Akman zu (8-14). Die deutsche Mannschaft versucht, mit dem Aufschlag mehr Druck auszuüben, um in der Block-Abwehr anschließend zu punkten. Denn wenn die Türkinnen den Ball perfekt vorne haben, versenken sie die Bälle kompromisslos, wie die bärenstarke Ismailoglu (14-20). Guidetti wechselt Möllers für Apitz ein und später Poll für Geerties, doch der klare Satzverlust ist nicht zu verhindern, auch wenn per Block noch drei Satzbälle abgewehrt werden.


Foto Detlef Gottwald: Bereits nach zwei Sätzen jubelten die Türkinnen. Es war die erste Goldmedaille in einem offiziellen Wettbewerb im Frauen-Volleyball.

2. Satz
Guidetti setzt auf die gleiche Startformation, wechselt nur Louisa Lippmann (für Stigrot) ein. Die 19-jährige Diagonalangreiferin hatte die letzten Tage nicht trainieren und spielen können, weil sie sich eine Fingerverletzung zugezogen hatte. Mit einem Block und einem Ass führt sich die Neu-Dresdnerin hervorragend ein (5-2). Mehr Risiko und im Aufschlag und mehr Mut im Angriff – das scheint die Devise des Bundestrainers für den zweiten Satz zu sein. Die Türkinnen gleich aus und gehen sogar in Führung (8-9), aber dieses Mal kontert die deutsche Mannschaft, bei der die Körpersprache deutlich positiver als im ersten Satz ist, mit einem Brandt-Block. Beim 13-12 bringt Guidetti mit Stigrot, Poll und Möllers ein neues Trio, Trainer-Kollege Akbas nimmt einen Zähler später eine Auszeit, um sein Team auf die neue Situation einzustellen (15-12). Eine umstrittene Schiedsrichter-Entscheidung sorgt für Aufregung bei Guidetti und eine gelbe Karte für den Trainer, die Türkinnen gleichen nach einem Block wieder aus (17-17). Drei Blockpunkte später haben sich die Gäste abgesetzt, ihnen fehlen nur noch fünf Punkte zum Titelgewinn (17-20). Aber das deutsche Team kämpft und bleibt dran, Geerties blockt die überragende Akman zum Anschluss (21-22), Pettke per nächstem Block zum Ausgleich (22-22). Nach Annahmeproblemen auf deutscher Seite holen sich die Türkinnen zwei Satzbälle, gleichbedeutend mit dem Titelgewinn (22-24). Geerties wehrt den ersten stark ab, beim zweiten entscheidet das Schiedsgericht auf deutsche Netzberührung. Die Türkinnen liegen sich in den Armen, sie sind vorzeitig Sieger der European League 2014.

3. Satz
Das Spiel und die European League war entschieden, das Match aber natürlich noch nicht beendet: Carina Aulenbrock kommt für die Diagonalposition, ansonsten sind die sechs anderen Spielerinnen von der Anfangsformation erneut auf dem Court. Das Spiel ist zu Beginn ausgeglichen, dann sind die deutschen Spielerinnen mehrmals mit Angriffen die Linie herunter erfolgreich (16-14). Zwar kontern die Gäste abermals und erobern die Führung zurück, doch das deutsche Team schlägt prompt zurück mit einem Brandt-Block (21-19). Ein Ass von Brandt bringt den ersten Satzball, der gleich verwertet wird.

4. Satz
Beide Teams machen unverändert weiter. Das deutsche Team will sich zumindest mit einem Sieg aus der European League verabschieden, die Türkinnen wollen neben der Goldmedaille auch das zweite Finalspiel für sich entscheiden. Abermals beginnt die Partie ausgeglichen (11-11), dann setzt sich der Gast mit seinem druckvolleren Spiel am Netz ab (12-18). Die deutschen Spielerinnen geben in dem „Brutofen von Rüsselsheim“ alles und verkürzen nochmals (16-20), den dritten Satzverlust können sie jedoch nicht mehr verhindern. Ein verdienter Erfolg, den Uslupehlivan per Angriff besiegelt.


Statistik
GER: Aufschlag: Asse & Fehler / Angriff: % / Block:
POL: Aufschlag: Asse & Fehler / Angriff: % / Block:

Spielfilm
1. Satz: 1-4, 4-6, 4-9, 8-11, 8-13, 8-16, 11-16, 13-19, 15-20 (Möllers für Apitz), 16-23 (Poll für Geerties), 19-24
2. Satz: 3-1, 7-5, 8-9, 11-9, 13-12 (Stigrot, Poll, Möllers für Geerties, Lippmann, Apitz), 16-12, 17-17, 17-18 (Apitz zurück), 17-20 (Lippmann und Geerties zurück), 19-21, 21-22, 22-24
3. Satz: 4-4, 7-8, 13-13 (Möllers & Stigrot für Apitz & Aulenbrock), 16-14, 16-16 (Poll für Izquierdo), 16-18 (Apitz zurück), 20-18, 24-20
4. Satz: 4-4, 7-8 (Izquierdo für Geerties), 10-10 (Möllers & Stigrot für Apitz & Aulenbrock), 12-14, 12-18 (Apitz zurück), 15-19, 17-22
(Autor: DVV)

Zu selten fanden Anja Brandt und die deutschen Spielerinnen in den ersten zwei Sätzen ein Durchkommen gegen den türkischen Block.
(19.07.2014 © Detlef Gottwald)


Übersicht

19.07.DVV-Frauen verpassen Titelverteidigung
Die DVV-Frauen haben die „Mission Titelverteidigung“ nicht geschafft: Vor 1.300 Zuschauern in der Großsporthalle Rüsselsheim unterlag die Mannschaft von Bundestrainer Giovanni Guidetti der Türkei im Final-Rückspiel der European League mit 1:3 (19-25, 23-25, 25-20, 20-25) und konnte somit das 1:3 aus dem Hinspiel nicht wettmachen.
16.07.DVV-Frauen verlieren Hinspiel
Die DVV-Frauen stehen vor dem Final-Rückspiel in der European League am 19. Juli (13.00 Uhr) unter Siegzwang. Das Hinspiel in Bursa/TUR ging gegen den Gastgeber 1:3 (15-25, 23-25, 25-16, 21-25) verloren. Damit benötigt die Mannschaft von Bundestrainer Giovanni Guidetti einen 3:0- oder 3:1-Sieg, um einen „golden set“ (bis 15 Punkte) direkt im Anschluss an das Rückspiel zu erzwingen.
13.07.Sieg zum Vorrunden-Abschluss der European League
Die DVV-Frauen haben die Vorrunde in der European League mit einem souveränen Sieg abgeschlossen: Vor 1.250 Zuschauern in der Wiedigsburghalle in Nordhausen gewann Deutschland 3:0 (25-21, 25-20, 25-17) gegen Griechenland und beendete die Gruppenphase mit einer Bilanz von 9:3-Siegen und 26 Punkten souverän auf Platz eins. Nun gilt das Augenmerk den Finalspielen gegen die Türkei.
29.06.1:3-Niederlage der DVV-Frauen in Polen
Die deutschen Frauen haben das zweite Spiel der European League in Polen mit 1:3 (25-19, 18-25, 19-25, 23-25) verloren. Im Vergleich zum klaren 3:0-Sieg gestern, war das DVV-Team vor allem nicht mehr so dominant im Block und Aufschlag, zudem hatte die deutsche Auswahl phasenweise deutlich Probleme in der Annahme. Trotz der Niederlage bleibt die deutsche Auswahl aber Tabellenführer der Gruppe B, allerdings nur aufgrund des besseren Satzverhältnisses.
28.06.Klarer Sieg der DVV-Frauen im Spitzenspiel
Die deutschen Frauen haben das erste von zwei Spitzenspielen um die Tabellenführung der Gruppe B der European League (EL) in Polen klar mit 3:0 (25-15, 25-20, 25-16) gewonnen. Die DVV-Auswahl war den Gastgeberinnen über die gesamte Partie überlegen und gewann das Match völlig ungefährdet. Mit diesem klaren Sieg festigen die deutschen ‚Schmetterlinge’ die Tabellenführung und machten damit einen weiteren Schritt in Richtung EL-Finale.
22.06.Diesmal kein Comeback - 1:3 in Spanien
Nach dem Sieg gestern haben die deutschen Frauen beim zweiten Spiel der European League in Spanien eine Niederlage einstecken müssen. Mit 1:3 (17-25, 19-25, 25-13, 23-25) verlor das junge DVV-Team das zweite Aufeinandertreffen in Madrid, weil die deutsche Auswahl zu Beginn der Partie erneut nicht ins Spiel fand und diesmal, trotz klarere Leistungssteigerung ab dem dritten Satz, den 0:2-Satzrückstand nicht mehr drehen konnte.
07.06.Klarer Auftaktsieg für DVV-Frauen in der European League
Die DVV-Frauen sind mit dem erwartet klaren Sieg in die European League 2014 gestartet: Vor 2.400 Zuschauern in der Stuttgarter Porsche-Arena war Spanien beim 3:0 (25-15, 25-10, 25-17) kein echter Prüfstein für den Weltranglisten-9., bei dem Jennifer Pettke ihr Länderspiel-Debüt feierte. Punktbeste Spielerinnen auf deutscher Seite waren Christiane Fürst und Wiebke Silge (jeweils 9). Am 8. Juni (15.30 Uhr) treffen Deutschland und Spanien abermals aufeinander.
16.05.European League: Und noch ein Regeltest
Die European League 2013 mit dem Heimturnier in Hamburg (28.-30. Juni) dient den DVV-Frauen als wichtiger Baustein auf dem Weg zur EM im eigenen Land (6.-14. September). Bei dem Wettbewerb des europäischen Volleyball-Verbandes CEV wird jedoch einiges anders laufen als bei der EM, denn zwei Regeltests werden im Rahmen der European League durchgeführt.
11.01.Erstmalige Teilnahme an der European League
Die DVV-Frauen werden 2013 erstmals an der European League teilnehmen und treffen dort auf Europameister Serbien, Belgien und Israel. Bundestrainer Giovanni Guidetti sieht die Teilnahme als weiteren wichtigen Baustein für die Vorbereitung auf die EM im eigenen Land (6. bis 14. September).
18.07.Erfolgreiches Ende eines langen Weges
Robert Hupka hat mit der Nationalmannschaft der Slowakei die European League gewonnen. Im Finale in Kosice besiegte der Gastgeber Spanien vor 4000 Zuschauern mit 3:2. Somit kann sich das Team im Herbst für die World League 2012 qualifizieren. Das Spiel um Platz drei gewann Slowenien mit 3:0 gegen Rumänien.
 
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