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Bundesliga-Nachrichten

Eine eindrucksvolle Revanche

(Nachricht vom 28.01.2014, 08:40 Uhr )

Die BR Volleys sind erfolgreich in die „Heimspielwoche“ gestartet und haben sich am Montagabend souverän für die 1:3-Niederlage im Hinspiel gegen Evivo Düren revanchiert. Vor 3.069 Zuschauern in der Max-Schmeling-Halle setzten sich die Berliner ungefährdet mit 3:0 (25:16, 25:15, 26:24) gegen den Tabellenfünften durch und ziehen somit vorerst an Generali Haching vorbei auf Platz drei.

Nicht nur für den Gegner überraschend gab BR Volleys Coach Mark Lebedew neben seinen Stammspielern Robert Kromm, Paul Carroll, Tomas Kmet und Martin Krystof diesmal Felix Fischer, Sebastian Kühner und Youngster Ruben Schott die Chance, von Anfang an zu spielen. Von der Enttäuschung über das Champions-League-Aus gegen Zenit Kazan war den Berlinern nichts anzumerken, stattdessen gelang den Hausherren ein eindrucksvoller Blitzstart (7:2). Düren, insbesondere mit Problemen in der Annahme, fing sich zwar und kam zwischenzeitlich immer wieder bis auf zwei Punkte heran (7:5, 12:10, 13:11), aber die BR Volleys behielten durchweg die Führung. Zwei Asse von Robert Kromm ließen den Vorsprung anwachsen (19:12) und spätestens nach zwei weiteren Assen von Sebastian Kühner (23:14) war die Vorentscheidung für den späteren 25:16-Satzgewinn gefallen.

Auch im zweiten Durchgang machten die BR Volleys ihre Überlegenheit sofort deutlich und setzten die Gäste permanent unter Druck. Kromm überzeugte erneut mit einer guten Aufschlagserie, durch die sich sein Team auf 10:4 absetzen konnte. Hatte es im ersten Satz noch einige Annahmeprobleme gegeben, zeigten sich die Berliner jetzt auch in diesem Element deutlich stabiler und dominierten weiterhin das Spielgeschehen (16:7, 20:11), während die ratlosen Gäste nur selten einen Weg zum Punkten fanden. Am Ende war es der Australier Paul Carroll, der den zweiten Satzball mit einem krachenden Angriffsschlag zum 25:15 nutzte.

Wer nun mit einem schnellen Sieg des Gastgebers gerechnet hatte, wurde jedoch überrascht, denn der 0:2-Satzrückstand schien die Rheinländer wachgerüttelt zu haben. Bei Düren loderte nun zunehmend der Kampfgeist auf, was sich in einer sichereren Annahme und einigen starken Angriffsaktionen ausdrückte, während sich auf Berliner Seite immer wieder Abstimmungsprobleme einschlichen. In einem letzten Versuch, dem Spiel noch eine Wendung zu geben, entschied Evivo einige wichtige Bälle für sich und hielt über weite Strecken hinweg eine knappe Führung (9:11, 14:16). Abgeben wollten die BR Volleys den Satz aber nicht und so entwickelte sich gegen Ende ein umkämpftes Kopf-an-Kopfrennen (18:18, 20:20, 21:21). Beim Stand von 24:22 bot sich den Hauptstädtern erstmals die Möglichkeit, das Match für sich zu entschieden, Düren aber wehrte beide Satzbälle ab und glich zum 24:24 aus. Ein Angriff von Kromm sicherte den Berlinern einen erneuten Matchball, den Tomas Kmet mit einer starken Blockaktion zum 26:24 verwandelte.

Evivo-Kapitän Jaromir Zachrich zeigte sich nach dem Spiel enttäuscht: „Ich bin maximal zu einem Drittel mit unserer Leistung zufrieden, weil wir nur im dritten Satz wirklich zeigen konnten, was wir können. Wir wussten zwar, dass Berlin zuhause gut aufschlagen würde, aber es zu erleben ist dann nochmal etwas anderes.“ Für den Ex-Berliner ist klar: „Die BR Volleys haben einfach ein anderes Niveau. Wenn wir eine Mannschaft wie diese schlagen wollen, dann müssen wir am Limit spielen. Trotzdem war es sehr wichtig zu sehen, dass wir zumindest in der Endphase mithalten konnten.“

Auch Trainer Michael Mücke war mit der Leistung seiner Mannschaft nicht zufrieden: „Wir hatten uns mehr vorgenommen, auch wenn man das Hinspiel natürlich nicht als Gradmesser nehmen konnte. Damals kannte Berlin unsere Mannschaft noch nicht. Wir haben in den ersten zwei Sätzen zu viel Respekt gezeigt und konnten in der Annahme nicht wirklich reagieren. Erst in der Endphase haben wir so gespielt, wie ich es mir von vornherein gewünscht hätte.“

Umso glücklicher war nach Spielende sein Gegenüber Mark Lebedew: „Ich bin mit dem heutigen Spiel sehr zufrieden, wir haben gut und konzentriert agiert. Natürlich brachte unsere Aufstellung heute eine gewisse Ungewissheit mit sich, denn die Gruppe hat in dieser Konstellation vorher kaum zusammen gespielt. Aber das Team hat diese Aufgabe hervorragend gemeistert. Vor allem Ruben, für den das in dieser Saison das erste Topspiel war“. Zum engen Verlauf im dritten Satz sagte der Australier: „Düren war in dieser Phase emotionaler und hatte einige gute Abwehraktionen, während es bei uns im Aufschlag nicht mehr so gut lief. Wichtig ist am Ende aber nur, dass wir den Sieg nach Hause gebracht haben.“

Publikumsliebling Felix Fischer freute sich über die Möglichkeit, nach langer Zeit wieder einmal durchzuspielen: „Ich bin froh, dass ich diese Chance bekommen habe. Dass wir heute Abend keinen Satz abgegeben haben, war sehr wichtig. Klar gibt es noch Dinge zu verbessern, aber insbesondere in den ersten beiden Sätzen waren wir sehr konzentriert. Dadurch, dass Düren später besser angenommen hat, ist es nochmal etwas enger geworden, aber zum Glück konnten wir in dieser wichtigen Situation die Nerven bewahren.“
(Autor: Matthias Klee)


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Wenn an diesem Sonntag (02. Feb um 16.00 Uhr) in der Max-Schmeling-Halle das „Duell der Giganten“ steigt, können die BR Volleys Fans nicht nur live, sondern sogar kostenlos dabei sein. Titelsponsor BERLIN RECYCLING nimmt das Spitzenspiel gegen den VfB Friedrichshafen zum Anlass, den Zuschauern unter dem Motto „Mein Herz fürs Recycling“ ein ganz besonderes Angebot zu machen.
28.01.Eine eindrucksvolle Revanche
Die BR Volleys sind erfolgreich in die „Heimspielwoche“ gestartet und haben sich am Montagabend souverän für die 1:3-Niederlage im Hinspiel gegen Evivo Düren revanchiert. Vor 3.069 Zuschauern in der Max-Schmeling-Halle setzten sich die Berliner ungefährdet mit 3:0 (25:16, 25:15, 26:24) gegen den Tabellenfünften durch und ziehen somit vorerst an Generali Haching vorbei auf Platz drei.
09.01.KSC Berlin muss Rote Raben Vilsbiburg ziehen lassen
Im Spiel 1 nach der Weihnachtspause holten sich die Roten Raben Vilsbiburg den eingeplanten Sieg bei den gastgebenden Damen des Köpenicker SC Berlin. Das 1:3 (-23,-14,17,-23) aus Köpenicker Sicht spiegelt in etwa das Kräfteverhältnis auf dem Feld zuverlässig wider. Der KSC verkaufte sich gegen den Favoriten bis auf den Anfang des zweiten Satzes gut, hielt dagegen und überzeugte die etwa 450 Zuschauer mit einer kämpferisch einwandfreien Leistung.
09.01.Zum Auftaktsieg rotiert
Die BR Volleys führen ihre jüngste Erfolgsserie auch im neuen Jahr fort: Am Mittwochabend setzte sich der Deutsche Meister vor 3.725 Zuschauern in der Berliner Max-Schmeling-Halle überraschend deutlich mit 3:0 (25:23, 25:15, 25:19) gegen den Tabellendritten TV Ingersoll Bühl durch. Damit sicherten sich die Hauptstädter wichtige Punkte, um den Anschluss an die Bundesligaspitze zu halten.
08.01.Friedrichshafen startet mit Sieg ins neue Jahr
Sechs Siege auf einen Streich und der siebte folgt zugleich: 3:1 (26:24, 25:14, 23:25, 25:17) Erfolg für den VfB Friedrichshafen am Mittwochabend im Schwabenderby gegen den TV Rottenburg. Während sich der erste Satz und dritte Satz mehr als eng gestalteten, fanden die Häfler in den Durchgängen zwei und vier zu ihrer Form zurück und ließen Rottenburg selten eine Chance zum Punkten. Damit feierte der VfB den siebten Sieg in Folge in der Bundesliga.
08.01.Die Kunstschmiede aus Coburg findet ihre Hämmer wieder
Als Abstiegsgipfel hätte man das Duell der VSG Coburg/Grub gegen den VC Dresden wohl noch vor vier Wochen bezeichnet, doch durch den Lizenzentzug der RWE Volleys Bottrop schien das Spiel als sportlicher Sicht wohl schon jetzt für manch einen bedeutungslos. Das es dies keineswegs war, zeigten 1000 Zuschauer in der Dresdner Margon Arena, die ihr Team um ihren neuen, ehemaligen Trainer Sven Dörendahl lautstark unterstützten.
20.12.RWE Volleys Bottrop wird Bundesligalizenz entzogen
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30.08.Erstmals erhalten DVL-Vereine vier reguläre Champions League-Plätze
Zehn Mannschaften der Deutschen Volleyball-Liga (DVL) dürfen in der Saison 2014/15 in den europäischen Pokalwettbewerben antreten. Dies ergab die vom Europäischen Volleyball-Verband (CEV) aktualisierte Länderrangliste. Erstmals haben auch zwei Frauenteams neben zwei Vertretern der Männer einen sicheren Startplatz in der Champions League.
17.05.Acht Bundesligaclubs starten im Europacup 2013/14
Acht Vereine der Deutschen Volleyball-Liga (DVL) haben in der Saison 2013/14 für die Europacupwettbewerbe der CEV gemeldet. Meister BR Volleys und Vizemeister VfB Friedrichshafen starten in der Champions League der Männer. Bei den Frauen hat Meister Schweriner SC einen Startplatz sicher, Vizemeister Dresdner SC hat einen Wildcard-Antrag für die Königsklasse gestellt.
 
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