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Bundesliga-Nachrichten

Corina Ssuschke-Voigt: „Dresden ist meine Heimat“

(Nachricht vom 29.01.2014, 11:35 Uhr )

Am 27. Januar gab der Dresdner SC bekannt, dass Vize-Europameisterin Corina Ssuschke-Voigt wieder in die Liga zurück kehrt. Nach fünfeinhalb Jahren im Ausland schließt sich die 248-fache deutsche Nationalspielerin ihrem Heimatklub wieder an und freut sich sehr auf ihr Comeback, die Liga und im Sommer die Nationalmannschaft wie sie im „Interview der Woche“ verrät.

Sie sind zurück in der Bundesliga. Was hat den Ausschlag gegeben, sich wieder dem Dresdner SC anzuschließen?
Ssuschke-Voigt: „Dresden ist meine Heimat, und ich wollte gerne zurück nach Hause zu meinem Mann, meiner Familie und meinen Freunden!“

Ist das gestiegene Niveau und die Ausgeglichenheit der Liga auch ein Argument pro Bundesliga gewesen?
Ssuschke-Voigt: „Ich habe lange keine Spiele der Bundesliga gesehen, sondern nur die Statistiken und Ergebnisse verfolgt, deswegen kann ich das Niveau derzeit noch nicht einschätzen.“

Sie waren 5,5 Jahre im Ausland aktiv und haben mit Italien, Tschechien, Polen, Aserbaidschan und zuletzt Frankreich verschiedene Länder, (Volleyball-)Kulturen und Menschen kennengelernt. Wo hat es Ihnen am besten gefallen?
Ssuschke-Voigt: „Frankreich war das allerschönste von allen: der Verein war super organisiert, der Trainer und das Team absolut toll, und ich habe 100 Meter vom Strand entfernt gewohnt :)“

Was haben Ihnen die Jahre im Ausland gebracht? Sowohl sportlich als auch persönlich betrachtet!
Ssuschke-Voigt: „Man hat gelernt, sich durchzubeißen, auch wenn es hart auf hart kommt. Man lernt mit der Zeit besser, die Nerven zu behalten und zu schauen, was das Team braucht. Sportlich habe ich vier Titel in drei Ländern geholt, ich habe die Art und Weisen kennengelernt wie Trainer trainieren und wie die Vereine organisiert sind. Man nimmt das Beste mit und versucht, die nicht so gute Dinge zu verdrängen.“

Am 29. Januar spielt der Dresdner SC gegen Potsdam. Mit Corina Ssuschke-Voigt?
Ssuschke-Voigt: „Ja, ich werde mit an den Start gehen, aber erst mal keine Spielzeit bekommen. Ich trainiere erst seit Montag wieder am Ball. Und seit letzten Donnerstag mache ich wieder Athletik. Da ich seit meiner Rückkehr schwer erkältet war, habe ich mich auskuriert und absolut nichts gemacht, deswegen werd ich jetzt ein paar Tage brauchen um erst einmal wieder fit zu werden.“

Worauf freuen Sie sich am meisten?
Ssuschke-Voigt: „Auf die deutschen Zuschauer und Fans, da diese in Dresden immer in großer Zahl da sind. Es macht einfach großen Spaß, vor voller Halle zu spielen!“

Wie sind ihre Erwartungen an die Liga?
Ssuschke-Voigt: „Ich denke, die Liga ist seit meinem Abgang 2008 stärker geworden. Ich hoffe, in den Hallen der Mannschaften sind viele Zuschauer da. Ich freue mich, meine jungen Mitspielerinnen aus der Nationalmannschaft zu sehen und alle anderen, die ich noch kenne.“

Kurzer Rückblick: Die Volleyball-EM in Deutschland hat für zwei Wochen die Nationalmannschaft in den medialen Fokus gerückt. Lief das Turnier so, wie Sie es sich vorgestellt haben oder hat es ihre Erwartungen gar übertroffen?
Ssuschke-Voigt: „Die EM war absolut phantastisch, HalleWestfalen hatte eine absolute Top-Organisation, und in Berlin war die Halle komplett ausverkauft. Die Medien waren zahlreich vertreten. Es war ein Riesen-Ereignis, das meine Erwartungen tatsächlich fast übertroffen hat. Gehofft hat man immer, dass der Volleyball mehr Aufmerksamkeit bekommt, aber die mediale Wirkung zur EM war der Hammer. An dieser Stelle auch nochmals ein Dankeschön an SPORT1 mit ihren tollen Berichten.... mir bleibt immer noch der superlustige Beitrag zu Guidetti und Trappatoni im Gedächtnis:)“

Kurzer Ausblick: Das Nationalmannschafts-Jahr 2014 ist abermals sehr intensiv mit u.a. European League, Grand Prix und der WM in Italien. Ist die Mittelblockerin vom Dresdner SC wieder dabei?
Ssuschke-Voigt: „Ich bleibe solange dabei, wie es geht. Giovanni Guidetti hat schon angedeutet, dass er die European League hauptsächlich mit den jungen Spielerinnen spielen möchte. Das ist super für die, die schon lange dabei sind, dass wir mal ein bisschen frei haben und abschalten können, um uns dann auf den Grand Prix und vor allem die WM konzentrieren zu können. Normalerweise haben wir im ganzen Jahr vielleicht drei Wochen frei, da es immer aus der Wintersaison direkt zur Nationalmannschaft geht und wieder in die nächste Saison. Das ist auf Dauer schon sehr belastend. Aber „Gio“ findet immer wieder einen guten Weg, um uns etwas Regeneration zu geben.“

Und was sind die Ziele als Vize-Europameister?
Ssuschke-Voigt: „Natürlich immer weiter nach oben! Auf lange Hinsicht wäre es definitiv mal wieder Zeit, dass wir zu Olympia fahren! Für die WM dieses Jahr denke ich, ist es wichtig, welche Gruppe wir haben. Und dann sollte die Endrunde das erste Ziel sein!“
(Autor: DVV)

Zurück beim Dresdner SC: Corina Ssuschke-Voigt.
(29.01.2014 © Dresdner SC)


Übersicht

29.07.Haching zieht Schlussstrich
Generali Haching wird in der Saison 2014/15 nicht mehr in der Deutschen Volleyball-Liga spielen. Das hat der viermalige DVV-Pokalsieger am Dienstag bei einer Pressekonferenz bekanntgegeben. Nachdem der Hauptsponsor des dreimaligen Champions League-Teilnehmers im letzten Jahr seinen Rückzug erklärt hatte, hoffte man in Unterhaching bis zuletzt darauf, südlich von München doch noch Spitzenvolleyball präsentieren zu können.
29.07.TSV Unterhaching zieht sich aus Bundesliga zurück
Dies ist ein schmerzvolles, trauriges Ende der 17jährigen Aufbauarbeit zu einem Top-Klub in Deutschland und Europa: der TSV Unterhaching – in den letzten 5 Jahren 4 x Pokalsieger, 3 x Vizemeister, 3 x Champions League Teilnehmer, 15 Spieler in der Nationalmannschaft - zieht seine Lizenz für die Volleyball-Bundesliga der Männer zurück. Die finanzielle Basis, um Spitzen-Volleyball in Unterhaching weiterhin zu spielen, konnte trotz der intensiven Verhandlungen und neuen Angebote nicht geschaffen werden.
19.06.21 neue A-Trainer mit dem 42. A-Trainer-Lehrgang
Vor knapp einer Woche endete der 42. A-Trainer-Lehrgang mit den mündlichen Prüfungen, welche in diesem Jahr in Köln stattfanden. Nach den insgesamt drei Teilen der Ausbildung konnte der Leiter der Ausbildung, Dr. Jimmy Czimek, der gemeinsam mit dem DVV-Lehrwart Dietmar Butschek und Athanasios Papageorgiou prüfte, am Ende insgesamt 21 neuen A-Trainern die Lizenz erteilen.
23.05.Simon Tischer kehrt zum VfB zurück
Ein Weltenbummler kehrt an den Bodensee zurück: Nationalspieler Simon Tischer wird ab der kommenden Saison die Regie bei den Volleyballern des VfB Friedrichshafen übernehmen. Der 32-jährige Zuspieler spielte bereits von 2004 bis 2007 beim VfB und gewann in dieser Zeit dreimal das Double aus Meisterschaft und DVV-Pokal sowie als Krönung die Champions League unter VfB-Trainer Stelian Moculescu. Nach diversen Aufenthalten im Ausland zieht es ihn nun zurück an den Bodensee.
13.05.Jörg Papenheim wird neuer Manager des Volleyball-Bundesstützpunktes VC Olympia
Jörg Papenheim wird ab 1. Juli neuer Manager des VC Olympia ´93 Berlin. Damit gibt es zum ersten Mal seit Bestehen des Volleyball-Bundessstützpunktes einen hauptamtlichen Manager. Mit der Schaffung dieser Stelle sollen die Strukturen professionalisiert und die Volleyball-Nachwuchsarbeit in Deutschland nachhaltig gestärkt werden.
08.05.Berlin feiert den Titel-Hattrick
Meister-Triumph in vier Spielen: Durch den 3:1-Erfolg in Friedrichshafen sind die BR Volleys zum dritten Mal in Serie Deutscher Meister. Die Grundlage des Erfolgs war der unbändige Siegeswillen seines Teams, analysiert Meistertrainer Mark Lebedew. Robert Kromm war es vorbehalten, den letzten Ball dieser packenden Finalserie zu verwandeln.
08.05.Dem VfB bleibt die Vizemeisterschaft
Der VfB Friedrichshafen unterliegt im vierten Spiel der Finalserie und verliert damit den Kampf um die Deutsche Meisterschaft, die in der Saison 2013/2014 an die Berlin Recycling Volleys geht. In einem hochklassigen Spiel zeigten die Häfler, trotz erneuter Verletzungsprobleme, eine starke Leistung und mussten sich erst nach 106 Spielminuten mit 1:3 (25:23, 17:25, 17:25, 24:26) geschlagen geben.
03.05.Meister-Eruption beim Dresdner SC
Der Dresdner SC hat es im vierten Anlauf endlich geschafft: Nach drei erfolglosen Finalteilnahmen in Serie holten die Spielerinnen von Trainer Alexander Waibl die Meisterschale nach Dresden. Im dritten Finalspiel bezwangen die Dresdnerinnen die Roten Raben Vilsbiburg mit 3:1 und gewannen die Play-off-Finalserie damit mit 3:0.
02.02.Wichtiger Punktgewinn nach Häfler Kraftleistung
Erste Niederlage nach neun Siegen in Folge für den VfB Friedrichshafen: Am Sonntagnachmittag unterlag er den Berlin Recycling Volleys mit 2:3 (18:25, 19:25, 25:23, 25:20, 13:15). Während die Häfler Volleyballer in den ersten beiden Sätze kein Mittel gegen Berlin fanden, kippten sie die Partie in den folgenden beiden und unterlagen nur ganz knapp im alles entscheidenden fünften Durchgang.
29.01.Corina Ssuschke-Voigt: „Dresden ist meine Heimat“
Am 27. Januar gab der Dresdner SC bekannt, dass Vize-Europameisterin Corina Ssuschke-Voigt wieder in die Liga zurück kehrt. Nach fünfeinhalb Jahren im Ausland schließt sich die 248-fache deutsche Nationalspielerin ihrem Heimatklub wieder an und freut sich sehr auf ihr Comeback, die Liga und im Sommer die Nationalmannschaft wie sie im „Interview der Woche“ verrät.
28.01.Rote Raben und VolleyStars besiegten Top-Favoriten für Pokalfinale
Dass am 2. März ab 13.00 Uhr im Frauen-Finale des DVV-Pokalfinals die Roten Raben Vilsbiburg und die VolleyStars Thüringen in Halle/Westfalen aufeinander treffen, konnte im Vorfeld niemand erwarten. Denn in den Halbfinals waren mit dem Dresdner SC (Vilsbiburg) und dem Schweriner SC (Thüringen) die beiden Champions League-Vertreter auf der anderen Netzseite, die in den vergangenen neun Jahren zusammen fünfmal den Pokal gewonnen hatten und siebenmal im Finale standen. Doch der aktuelle Tabellendritte aus Niederbayern und die derzeit auf Rang 9 liegenden VolleyStars boten ihre beste Saisonleistung und warfen die großen Favoriten aus dem Rennen.
28.01.Tausche Altpapier gegen Tickets
Wenn an diesem Sonntag (02. Feb um 16.00 Uhr) in der Max-Schmeling-Halle das „Duell der Giganten“ steigt, können die BR Volleys Fans nicht nur live, sondern sogar kostenlos dabei sein. Titelsponsor BERLIN RECYCLING nimmt das Spitzenspiel gegen den VfB Friedrichshafen zum Anlass, den Zuschauern unter dem Motto „Mein Herz fürs Recycling“ ein ganz besonderes Angebot zu machen.
28.01.Eine eindrucksvolle Revanche
Die BR Volleys sind erfolgreich in die „Heimspielwoche“ gestartet und haben sich am Montagabend souverän für die 1:3-Niederlage im Hinspiel gegen Evivo Düren revanchiert. Vor 3.069 Zuschauern in der Max-Schmeling-Halle setzten sich die Berliner ungefährdet mit 3:0 (25:16, 25:15, 26:24) gegen den Tabellenfünften durch und ziehen somit vorerst an Generali Haching vorbei auf Platz drei.
09.01.KSC Berlin muss Rote Raben Vilsbiburg ziehen lassen
Im Spiel 1 nach der Weihnachtspause holten sich die Roten Raben Vilsbiburg den eingeplanten Sieg bei den gastgebenden Damen des Köpenicker SC Berlin. Das 1:3 (-23,-14,17,-23) aus Köpenicker Sicht spiegelt in etwa das Kräfteverhältnis auf dem Feld zuverlässig wider. Der KSC verkaufte sich gegen den Favoriten bis auf den Anfang des zweiten Satzes gut, hielt dagegen und überzeugte die etwa 450 Zuschauer mit einer kämpferisch einwandfreien Leistung.
09.01.Zum Auftaktsieg rotiert
Die BR Volleys führen ihre jüngste Erfolgsserie auch im neuen Jahr fort: Am Mittwochabend setzte sich der Deutsche Meister vor 3.725 Zuschauern in der Berliner Max-Schmeling-Halle überraschend deutlich mit 3:0 (25:23, 25:15, 25:19) gegen den Tabellendritten TV Ingersoll Bühl durch. Damit sicherten sich die Hauptstädter wichtige Punkte, um den Anschluss an die Bundesligaspitze zu halten.
08.01.Friedrichshafen startet mit Sieg ins neue Jahr
Sechs Siege auf einen Streich und der siebte folgt zugleich: 3:1 (26:24, 25:14, 23:25, 25:17) Erfolg für den VfB Friedrichshafen am Mittwochabend im Schwabenderby gegen den TV Rottenburg. Während sich der erste Satz und dritte Satz mehr als eng gestalteten, fanden die Häfler in den Durchgängen zwei und vier zu ihrer Form zurück und ließen Rottenburg selten eine Chance zum Punkten. Damit feierte der VfB den siebten Sieg in Folge in der Bundesliga.
08.01.Die Kunstschmiede aus Coburg findet ihre Hämmer wieder
Als Abstiegsgipfel hätte man das Duell der VSG Coburg/Grub gegen den VC Dresden wohl noch vor vier Wochen bezeichnet, doch durch den Lizenzentzug der RWE Volleys Bottrop schien das Spiel als sportlicher Sicht wohl schon jetzt für manch einen bedeutungslos. Das es dies keineswegs war, zeigten 1000 Zuschauer in der Dresdner Margon Arena, die ihr Team um ihren neuen, ehemaligen Trainer Sven Dörendahl lautstark unterstützten.
20.12.RWE Volleys Bottrop wird Bundesligalizenz entzogen
Der Vorstand der Deutschen Volleyball-Liga (DVL) hat dem Männer-Erstligisten RWE Volleys Bottrop mit sofortiger Wirkung die Bundesligalizenz entzogen. Der Club hat mehrfach gegen Auflagen im Rahmen des wirtschaftlichen Lizenzierungsverfahrens verstoßen. Alle Spiele von Bottrop werden aus der Wertung genommen. Die Entscheidung des DVL-Vorstands fiel einstimming und übereinstimmend mit der unabhängigen Wirtschaftsprüfungsgesellschaft ASNB aus.
30.08.Erstmals erhalten DVL-Vereine vier reguläre Champions League-Plätze
Zehn Mannschaften der Deutschen Volleyball-Liga (DVL) dürfen in der Saison 2014/15 in den europäischen Pokalwettbewerben antreten. Dies ergab die vom Europäischen Volleyball-Verband (CEV) aktualisierte Länderrangliste. Erstmals haben auch zwei Frauenteams neben zwei Vertretern der Männer einen sicheren Startplatz in der Champions League.
17.05.Acht Bundesligaclubs starten im Europacup 2013/14
Acht Vereine der Deutschen Volleyball-Liga (DVL) haben in der Saison 2013/14 für die Europacupwettbewerbe der CEV gemeldet. Meister BR Volleys und Vizemeister VfB Friedrichshafen starten in der Champions League der Männer. Bei den Frauen hat Meister Schweriner SC einen Startplatz sicher, Vizemeister Dresdner SC hat einen Wildcard-Antrag für die Königsklasse gestellt.
 
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