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Bundesliga-Nachrichten

KSC Berlin muss Rote Raben Vilsbiburg ziehen lassen

(Nachricht vom 09.01.2014, 07:51 Uhr )

Im Spiel 1 nach der Weihnachtspause holten sich die Roten Raben Vilsbiburg den eingeplanten Sieg bei den gastgebenden Damen des Köpenicker SC Berlin. Das 1:3 (-23,-14,17,-23) aus Köpenicker Sicht spiegelt in etwa das KrĂ€fteverhĂ€ltnis auf dem Feld zuverlĂ€ssig wider. Der KSC verkaufte sich gegen den Favoriten bis auf den Anfang des zweiten Satzes gut, hielt dagegen und ĂŒberzeugte die etwa 450 Zuschauer mit einer kĂ€mpferisch einwandfreien Leistung. Die Mannschaft konnte bei so manchen gelungenen Spielaktionen und einem Satzgewinn Selbstvertrauen fĂŒr das nĂ€chste Heimspiel am kommenden Samstag um 19:00 Uhr gegen den TabellenfĂŒhrer VC Wiesbaden tanken.

Die Berliner Mannschaft konnte am gestrigen Mittwoch personell aus dem Vollen schöpfen, nachdem in der ersten Halbserie doch einige Male zu hĂ€ufig der Kader kraft Verletzungen dezimiert war. Die GĂ€ste dagegen mussten wie erwartet auf Lamb und Miyashiro, aber auch Cristina Alves verzichten. Sie haben in ihrem Kader aber genĂŒgend personellen Spielraum, eventuelle AusfĂ€lle adĂ€quat zu ersetzen. So wurde heute Lena Stigrot neben Celine Stöhr in den Mittelblock beordert und beide machten ihre Sache genau wie Libera Pogany gut. Den Sieg der GĂ€ste auf dem Feld sicherte jedoch wie erwartet das SahnestĂŒck der Rabenmannschaft: das Zusammenspiel der US-amerikanischen Nationalzuspielerin mit den Außenangreiferinnen und der Diagonalspielerin. Auch in diesem Jahr ĂŒberzeugte gerade die mittlerweile 36jĂ€hrige Weltmeisterin 1998 Liana Mesa Luaces, die wie schon in den Vorjahren mit harten und platzierten SchlĂ€gen auftrumpfte - bei einer Angriffsquote um 50 % und etwa 40 Angriffsversuchen durch Luaces hatte die Berliner Abwehr Schwerstarbeit zu verrichten.

Die Berlinerinnen agierten bis auf eine Auszeit zum Anfang des zweiten Satzes durchgĂ€ngig auf einem ansprechenden Niveau und setzten den Roten Raben ganz schön zu. KĂ€mpferisch war der Köpenicker Mannschaft absolut kein Vorwurf zu machen - den Unterschied zu den GĂ€sten machte eher die etwas hĂ€ufigere FehleranfĂ€lligkeit (wenn auch schon viel weniger, als noch vor wenigen Wochen!) und nicht ganz so ausgeprĂ€gte Spielsicherheit aus. Gerade in den nicht wenigen langen Ballwechseln schafften es die Gastgeberinnen so trotz großem BemĂŒhen nicht, letztendlich mit Killerinstinkt den Punkt zu machen - am Ende der Rallye stand zwar die Genugtuung eines großartigen Mitspielens, aber leider kein zĂ€hlbarer Erfolg. Der knappe Ausgang der SĂ€tze 1 und 4 verdeutlicht andererseits, dass trotz aller Klasse der GĂ€ste bei nur wenigen Punkten mehr zu Gunsten der Berlinerinnen eine Überraschung hĂ€tte in der Luft liegen können. Trainer Frank zeigte sich ungeachtet der liegengelassenen Chancen nicht unzufrieden, hatte sich das Team doch teurer als in 2013 verkauft und eine deutliche spielerische Steigerung gezeigt.

Das engagierte Auftreten des KSC Berlin lĂ€sst fĂŒr den kommenden Samstag hoffen, wenn in der Köpenicker HĂ€mmerlinghalle der VC Wiesbaden zu Gast ist. Schafft es die Mannschaft zudem, die eigenen Chancen konsequent zu nutzen, sollte auch der aktuelle TabellenfĂŒhrer keinen leichten Spaziergang durch Köpenick unternehmen können.
(Autor: Burkhard Kroll)


Übersicht

29.07.Haching zieht Schlussstrich
Generali Haching wird in der Saison 2014/15 nicht mehr in der Deutschen Volleyball-Liga spielen. Das hat der viermalige DVV-Pokalsieger am Dienstag bei einer Pressekonferenz bekanntgegeben. Nachdem der Hauptsponsor des dreimaligen Champions League-Teilnehmers im letzten Jahr seinen RĂŒckzug erklĂ€rt hatte, hoffte man in Unterhaching bis zuletzt darauf, sĂŒdlich von MĂŒnchen doch noch Spitzenvolleyball prĂ€sentieren zu können.
29.07.TSV Unterhaching zieht sich aus Bundesliga zurĂŒck
Dies ist ein schmerzvolles, trauriges Ende der 17jĂ€hrigen Aufbauarbeit zu einem Top-Klub in Deutschland und Europa: der TSV Unterhaching – in den letzten 5 Jahren 4 x Pokalsieger, 3 x Vizemeister, 3 x Champions League Teilnehmer, 15 Spieler in der Nationalmannschaft - zieht seine Lizenz fĂŒr die Volleyball-Bundesliga der MĂ€nner zurĂŒck. Die finanzielle Basis, um Spitzen-Volleyball in Unterhaching weiterhin zu spielen, konnte trotz der intensiven Verhandlungen und neuen Angebote nicht geschaffen werden.
19.06.21 neue A-Trainer mit dem 42. A-Trainer-Lehrgang
Vor knapp einer Woche endete der 42. A-Trainer-Lehrgang mit den mĂŒndlichen PrĂŒfungen, welche in diesem Jahr in Köln stattfanden. Nach den insgesamt drei Teilen der Ausbildung konnte der Leiter der Ausbildung, Dr. Jimmy Czimek, der gemeinsam mit dem DVV-Lehrwart Dietmar Butschek und Athanasios Papageorgiou prĂŒfte, am Ende insgesamt 21 neuen A-Trainern die Lizenz erteilen.
23.05.Simon Tischer kehrt zum VfB zurĂŒck
Ein Weltenbummler kehrt an den Bodensee zurĂŒck: Nationalspieler Simon Tischer wird ab der kommenden Saison die Regie bei den Volleyballern des VfB Friedrichshafen ĂŒbernehmen. Der 32-jĂ€hrige Zuspieler spielte bereits von 2004 bis 2007 beim VfB und gewann in dieser Zeit dreimal das Double aus Meisterschaft und DVV-Pokal sowie als Krönung die Champions League unter VfB-Trainer Stelian Moculescu. Nach diversen Aufenthalten im Ausland zieht es ihn nun zurĂŒck an den Bodensee.
13.05.Jörg Papenheim wird neuer Manager des Volleyball-BundesstĂŒtzpunktes VC Olympia
Jörg Papenheim wird ab 1. Juli neuer Manager des VC Olympia ÂŽ93 Berlin. Damit gibt es zum ersten Mal seit Bestehen des Volleyball-BundessstĂŒtzpunktes einen hauptamtlichen Manager. Mit der Schaffung dieser Stelle sollen die Strukturen professionalisiert und die Volleyball-Nachwuchsarbeit in Deutschland nachhaltig gestĂ€rkt werden.
08.05.Berlin feiert den Titel-Hattrick
Meister-Triumph in vier Spielen: Durch den 3:1-Erfolg in Friedrichshafen sind die BR Volleys zum dritten Mal in Serie Deutscher Meister. Die Grundlage des Erfolgs war der unbÀndige Siegeswillen seines Teams, analysiert Meistertrainer Mark Lebedew. Robert Kromm war es vorbehalten, den letzten Ball dieser packenden Finalserie zu verwandeln.
08.05.Dem VfB bleibt die Vizemeisterschaft
Der VfB Friedrichshafen unterliegt im vierten Spiel der Finalserie und verliert damit den Kampf um die Deutsche Meisterschaft, die in der Saison 2013/2014 an die Berlin Recycling Volleys geht. In einem hochklassigen Spiel zeigten die HĂ€fler, trotz erneuter Verletzungsprobleme, eine starke Leistung und mussten sich erst nach 106 Spielminuten mit 1:3 (25:23, 17:25, 17:25, 24:26) geschlagen geben.
03.05.Meister-Eruption beim Dresdner SC
Der Dresdner SC hat es im vierten Anlauf endlich geschafft: Nach drei erfolglosen Finalteilnahmen in Serie holten die Spielerinnen von Trainer Alexander Waibl die Meisterschale nach Dresden. Im dritten Finalspiel bezwangen die Dresdnerinnen die Roten Raben Vilsbiburg mit 3:1 und gewannen die Play-off-Finalserie damit mit 3:0.
02.02.Wichtiger Punktgewinn nach HĂ€fler Kraftleistung
Erste Niederlage nach neun Siegen in Folge fĂŒr den VfB Friedrichshafen: Am Sonntagnachmittag unterlag er den Berlin Recycling Volleys mit 2:3 (18:25, 19:25, 25:23, 25:20, 13:15). WĂ€hrend die HĂ€fler Volleyballer in den ersten beiden SĂ€tze kein Mittel gegen Berlin fanden, kippten sie die Partie in den folgenden beiden und unterlagen nur ganz knapp im alles entscheidenden fĂŒnften Durchgang.
29.01.Corina Ssuschke-Voigt: „Dresden ist meine Heimat“
Am 27. Januar gab der Dresdner SC bekannt, dass Vize-Europameisterin Corina Ssuschke-Voigt wieder in die Liga zurĂŒck kehrt. Nach fĂŒnfeinhalb Jahren im Ausland schließt sich die 248-fache deutsche Nationalspielerin ihrem Heimatklub wieder an und freut sich sehr auf ihr Comeback, die Liga und im Sommer die Nationalmannschaft wie sie im „Interview der Woche“ verrĂ€t.
28.01.Rote Raben und VolleyStars besiegten Top-Favoriten fĂŒr Pokalfinale
Dass am 2. MĂ€rz ab 13.00 Uhr im Frauen-Finale des DVV-Pokalfinals die Roten Raben Vilsbiburg und die VolleyStars ThĂŒringen in Halle/Westfalen aufeinander treffen, konnte im Vorfeld niemand erwarten. Denn in den Halbfinals waren mit dem Dresdner SC (Vilsbiburg) und dem Schweriner SC (ThĂŒringen) die beiden Champions League-Vertreter auf der anderen Netzseite, die in den vergangenen neun Jahren zusammen fĂŒnfmal den Pokal gewonnen hatten und siebenmal im Finale standen. Doch der aktuelle Tabellendritte aus Niederbayern und die derzeit auf Rang 9 liegenden VolleyStars boten ihre beste Saisonleistung und warfen die großen Favoriten aus dem Rennen.
28.01.Tausche Altpapier gegen Tickets
Wenn an diesem Sonntag (02. Feb um 16.00 Uhr) in der Max-Schmeling-Halle das „Duell der Giganten“ steigt, können die BR Volleys Fans nicht nur live, sondern sogar kostenlos dabei sein. Titelsponsor BERLIN RECYCLING nimmt das Spitzenspiel gegen den VfB Friedrichshafen zum Anlass, den Zuschauern unter dem Motto „Mein Herz fĂŒrs Recycling“ ein ganz besonderes Angebot zu machen.
28.01.Eine eindrucksvolle Revanche
Die BR Volleys sind erfolgreich in die „Heimspielwoche“ gestartet und haben sich am Montagabend souverĂ€n fĂŒr die 1:3-Niederlage im Hinspiel gegen Evivo DĂŒren revanchiert. Vor 3.069 Zuschauern in der Max-Schmeling-Halle setzten sich die Berliner ungefĂ€hrdet mit 3:0 (25:16, 25:15, 26:24) gegen den TabellenfĂŒnften durch und ziehen somit vorerst an Generali Haching vorbei auf Platz drei.
09.01.KSC Berlin muss Rote Raben Vilsbiburg ziehen lassen
Im Spiel 1 nach der Weihnachtspause holten sich die Roten Raben Vilsbiburg den eingeplanten Sieg bei den gastgebenden Damen des Köpenicker SC Berlin. Das 1:3 (-23,-14,17,-23) aus Köpenicker Sicht spiegelt in etwa das KrĂ€fteverhĂ€ltnis auf dem Feld zuverlĂ€ssig wider. Der KSC verkaufte sich gegen den Favoriten bis auf den Anfang des zweiten Satzes gut, hielt dagegen und ĂŒberzeugte die etwa 450 Zuschauer mit einer kĂ€mpferisch einwandfreien Leistung.
09.01.Zum Auftaktsieg rotiert
Die BR Volleys fĂŒhren ihre jĂŒngste Erfolgsserie auch im neuen Jahr fort: Am Mittwochabend setzte sich der Deutsche Meister vor 3.725 Zuschauern in der Berliner Max-Schmeling-Halle ĂŒberraschend deutlich mit 3:0 (25:23, 25:15, 25:19) gegen den Tabellendritten TV Ingersoll BĂŒhl durch. Damit sicherten sich die HauptstĂ€dter wichtige Punkte, um den Anschluss an die Bundesligaspitze zu halten.
08.01.Friedrichshafen startet mit Sieg ins neue Jahr
Sechs Siege auf einen Streich und der siebte folgt zugleich: 3:1 (26:24, 25:14, 23:25, 25:17) Erfolg fĂŒr den VfB Friedrichshafen am Mittwochabend im Schwabenderby gegen den TV Rottenburg. WĂ€hrend sich der erste Satz und dritte Satz mehr als eng gestalteten, fanden die HĂ€fler in den DurchgĂ€ngen zwei und vier zu ihrer Form zurĂŒck und ließen Rottenburg selten eine Chance zum Punkten. Damit feierte der VfB den siebten Sieg in Folge in der Bundesliga.
08.01.Die Kunstschmiede aus Coburg findet ihre HĂ€mmer wieder
Als Abstiegsgipfel hĂ€tte man das Duell der VSG Coburg/Grub gegen den VC Dresden wohl noch vor vier Wochen bezeichnet, doch durch den Lizenzentzug der RWE Volleys Bottrop schien das Spiel als sportlicher Sicht wohl schon jetzt fĂŒr manch einen bedeutungslos. Das es dies keineswegs war, zeigten 1000 Zuschauer in der Dresdner Margon Arena, die ihr Team um ihren neuen, ehemaligen Trainer Sven Dörendahl lautstark unterstĂŒtzten.
20.12.RWE Volleys Bottrop wird Bundesligalizenz entzogen
Der Vorstand der Deutschen Volleyball-Liga (DVL) hat dem MĂ€nner-Erstligisten RWE Volleys Bottrop mit sofortiger Wirkung die Bundesligalizenz entzogen. Der Club hat mehrfach gegen Auflagen im Rahmen des wirtschaftlichen Lizenzierungsverfahrens verstoßen. Alle Spiele von Bottrop werden aus der Wertung genommen. Die Entscheidung des DVL-Vorstands fiel einstimming und ĂŒbereinstimmend mit der unabhĂ€ngigen WirtschaftsprĂŒfungsgesellschaft ASNB aus.
30.08.Erstmals erhalten DVL-Vereine vier regulÀre Champions League-PlÀtze
Zehn Mannschaften der Deutschen Volleyball-Liga (DVL) dĂŒrfen in der Saison 2014/15 in den europĂ€ischen Pokalwettbewerben antreten. Dies ergab die vom EuropĂ€ischen Volleyball-Verband (CEV) aktualisierte LĂ€nderrangliste. Erstmals haben auch zwei Frauenteams neben zwei Vertretern der MĂ€nner einen sicheren Startplatz in der Champions League.
17.05.Acht Bundesligaclubs starten im Europacup 2013/14
Acht Vereine der Deutschen Volleyball-Liga (DVL) haben in der Saison 2013/14 fĂŒr die Europacupwettbewerbe der CEV gemeldet. Meister BR Volleys und Vizemeister VfB Friedrichshafen starten in der Champions League der MĂ€nner. Bei den Frauen hat Meister Schweriner SC einen Startplatz sicher, Vizemeister Dresdner SC hat einen Wildcard-Antrag fĂŒr die Königsklasse gestellt.
 
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