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Bundesliga-Nachrichten

Die Kunstschmiede aus Coburg findet ihre HĂ€mmer wieder

(Nachricht vom 08.01.2014, 22:27 Uhr )

Als Abstiegsgipfel hĂ€tte man das Duell der VSG Coburg/Grub gegen den VC Dresden wohl noch vor vier Wochen bezeichnet, doch durch den Lizenzentzug der RWE Volleys Bottrop schien das Spiel als sportlicher Sicht wohl schon jetzt fĂŒr manch einen bedeutungslos. Das es dies keineswegs war, zeigten 1000 Zuschauer in der Dresdner Margon Arena, die ihr Team um ihren neuen, ehemaligen Trainer Sven Dörendahl lautstark unterstĂŒtzten. Zu Beginn des Spiels lagen beide Teams eng beieinander und keiner der Kontrahenten konnte sich absetzen. Das Spiel war vor allem durch Taktik geprĂ€gt und beide Teams versuchen den Gegner mit gezieltem Aufschlagspiel in BedrĂ€ngnis zu bringen. Mitte des Satzes gelang es Dresden schließlich einen deutlichen 5-Punkte-Vortsprung herauszuarbeiten und sah schon wie der sicher Gewinner der ersten Satzes aus. Das VSG-Team kĂ€mpfte allerdings und hĂ€mmerte sich Punkt um Punkt nĂ€her heran. Bei 24:23 hatten die „Wölfe“ zwar den ersten Satzball, doch durch gutes Block- und Abwehrspiel der VestestĂ€dter konnte man das Blatt wenden und mit 28:26 dir Oberhand behalten. Im zweiten Durchgang zeigte sich ein Ă€hnliches Bild keine Mannschaft wich auch nur ein StĂŒck zurĂŒck und feierte jeden Punktgewinn. Diesmal konnte die VSG mit einer kleinen FĂŒhrung in die zweite technische Auszeit bei 16:14 gehen, ehe Dresden durch gute AufschlĂ€ge wieder herankam und sich an der VSG festbiss. Am Satzende war es wieder ein Ă€hnliches Kopf-an-Kopf-Rennen wie im Satz zuvor, nur das es die Dresdner Wölfe diesmal schafften den Schmieden aus Coburg den Satz mit 26:24 zu stehlen.
Nach der 10-minĂŒtigen Satzpause zwischen Satz 2 und Satz 3 kam Dresden scheinbar besser eingestellt aus der Kabine zurĂŒck, doch Trainerfuchs Milan Maric konnte mit ein paar Anweisungen das Ruder wieder herumreißen und die VSG hĂ€mmerte sich zu einer 13:9 FĂŒhrung. Die gute Annahme um Libero Beni Kucera stabilisierte nun das VSG-Spiel und besonders Kevin Foyer und Daniel Malescha ließen es im Angriff mehrmals krachen. Doch wie so oft in dieser Saison wĂ€hrte die scheinbare SouverĂ€nitĂ€t des VSG Bundesligateams nur kurz, leichte Fehler brachten die Sachsen zurĂŒck in den Satz. Der Block um KrĂŒger und Youngster Max Kessel stand nun wie eine Wand und wieder hieß es 16:14 fĂŒr die GĂ€ste aus Oberfranken bei der zweiten technischen Auszeit. Die VSG wollte nun mit aller Macht den dritten Durchgang fĂŒr sich entscheiden und hĂ€mmerte auf den Dresdner Block und die Abwehr ein, die wankte aber nicht nachgab und schließlich bis zum Satzende die WolfszĂ€hne fletschte, ehe die VSG mit 25:22 den zweiten Satzgewinn fĂŒr die Schmiedeherren holen konnte.
Im vierten Satz war weiterhin die Spannung in der Halle greifbar. Keiner der Zuschauer und Verantwortlichen hatte mehr die sichere Erstligazugehörigkeit im Hinterkopf und der Puls schlug hoch. Die VSG-Akteure spĂŒrten nun, dass der erste Sieg heute nĂ€her denn je war und begannen im vierten Satz mit zielstrebigen Aktionen. Die Hausherren aus Dresden schĂŒttelten sich kurz und sahen sich schnell mit 5:8 in RĂŒckstand. Dresden, allen voran Eric Grosche ging nun im Aufschlag volles Risiko produzierte neben Punkten aber auch viele Fahrkarten, so dass ein knapper Vorsprung fĂŒr das Maric-Team zur Mitte des Satzes bestehen blieb. Nach zwei Dritteln des Durchgangs war der Vorsprung der Schmiedeherren aus der Vestestadt bis auf 4 Punkte (15:11) angewachsen. Das Satzende sollte dennoch wieder Spannung versprechen und die Zuschauer hielt es kaum noch auf ihren PlĂ€tzen. Mit letzten Einsatz kĂ€mpften die Sachsen nun der drohenden Niederlage noch zu entgehen, doch diesmal sollten die WolfszĂ€hne stumpf bleiben und stattdessen eine grĂŒne Party steigen. Fast mit TrĂ€nen in den Augen fielen sich einige Spieler um den Hals, es erinnerte fast an die Szenen in Leipzig im vergangenen April, als die VSG den Aufstieg klarmachte.

Ein sichtlich gezeichneter Libero Beni Kucera: „Endlich haben wir es gepackt, es fĂŒhlt sich an wie beim Aufstieg. Die Mannschaft musste lange auf ein Erfolgserlebnis warten, alle sind ĂŒberglĂŒcklich heute!“

Trainer Milan Maric: „Das Team hat heute endlich gezeigt, was ich schon die ganze Saison erwarte, wir haben heute viel konstanter gespielt und mein gutes GefĂŒhl vor dem heutigen Spiel hat mich nicht enttĂ€uscht!“

1. VSG-Vorsitzender AndrĂ© Dehler nach dem Spiel: „Die Nachricht ĂŒber den Klassenerhalt scheint die Köpfe der Spieler befreit zu haben und endlich zu der spielerischen Konstanz zu fĂŒhren, die sich alle wĂŒnschen. Wir haben nicht nur den ersten Sieg in der 1. Bundesliga gelandet, sondern damit auch die rote Laterne abgegeben. Besser kann das neue Jahr fĂŒr uns nicht beginnen!“
(Autor: André Dehler)

VSG Coburg/Grub gewinnt gegen den VC Dresden.
(08.01.2014 © AndrĂ© Dehler)


Übersicht

29.07.Haching zieht Schlussstrich
Generali Haching wird in der Saison 2014/15 nicht mehr in der Deutschen Volleyball-Liga spielen. Das hat der viermalige DVV-Pokalsieger am Dienstag bei einer Pressekonferenz bekanntgegeben. Nachdem der Hauptsponsor des dreimaligen Champions League-Teilnehmers im letzten Jahr seinen RĂŒckzug erklĂ€rt hatte, hoffte man in Unterhaching bis zuletzt darauf, sĂŒdlich von MĂŒnchen doch noch Spitzenvolleyball prĂ€sentieren zu können.
29.07.TSV Unterhaching zieht sich aus Bundesliga zurĂŒck
Dies ist ein schmerzvolles, trauriges Ende der 17jĂ€hrigen Aufbauarbeit zu einem Top-Klub in Deutschland und Europa: der TSV Unterhaching – in den letzten 5 Jahren 4 x Pokalsieger, 3 x Vizemeister, 3 x Champions League Teilnehmer, 15 Spieler in der Nationalmannschaft - zieht seine Lizenz fĂŒr die Volleyball-Bundesliga der MĂ€nner zurĂŒck. Die finanzielle Basis, um Spitzen-Volleyball in Unterhaching weiterhin zu spielen, konnte trotz der intensiven Verhandlungen und neuen Angebote nicht geschaffen werden.
19.06.21 neue A-Trainer mit dem 42. A-Trainer-Lehrgang
Vor knapp einer Woche endete der 42. A-Trainer-Lehrgang mit den mĂŒndlichen PrĂŒfungen, welche in diesem Jahr in Köln stattfanden. Nach den insgesamt drei Teilen der Ausbildung konnte der Leiter der Ausbildung, Dr. Jimmy Czimek, der gemeinsam mit dem DVV-Lehrwart Dietmar Butschek und Athanasios Papageorgiou prĂŒfte, am Ende insgesamt 21 neuen A-Trainern die Lizenz erteilen.
23.05.Simon Tischer kehrt zum VfB zurĂŒck
Ein Weltenbummler kehrt an den Bodensee zurĂŒck: Nationalspieler Simon Tischer wird ab der kommenden Saison die Regie bei den Volleyballern des VfB Friedrichshafen ĂŒbernehmen. Der 32-jĂ€hrige Zuspieler spielte bereits von 2004 bis 2007 beim VfB und gewann in dieser Zeit dreimal das Double aus Meisterschaft und DVV-Pokal sowie als Krönung die Champions League unter VfB-Trainer Stelian Moculescu. Nach diversen Aufenthalten im Ausland zieht es ihn nun zurĂŒck an den Bodensee.
13.05.Jörg Papenheim wird neuer Manager des Volleyball-BundesstĂŒtzpunktes VC Olympia
Jörg Papenheim wird ab 1. Juli neuer Manager des VC Olympia ÂŽ93 Berlin. Damit gibt es zum ersten Mal seit Bestehen des Volleyball-BundessstĂŒtzpunktes einen hauptamtlichen Manager. Mit der Schaffung dieser Stelle sollen die Strukturen professionalisiert und die Volleyball-Nachwuchsarbeit in Deutschland nachhaltig gestĂ€rkt werden.
08.05.Berlin feiert den Titel-Hattrick
Meister-Triumph in vier Spielen: Durch den 3:1-Erfolg in Friedrichshafen sind die BR Volleys zum dritten Mal in Serie Deutscher Meister. Die Grundlage des Erfolgs war der unbÀndige Siegeswillen seines Teams, analysiert Meistertrainer Mark Lebedew. Robert Kromm war es vorbehalten, den letzten Ball dieser packenden Finalserie zu verwandeln.
08.05.Dem VfB bleibt die Vizemeisterschaft
Der VfB Friedrichshafen unterliegt im vierten Spiel der Finalserie und verliert damit den Kampf um die Deutsche Meisterschaft, die in der Saison 2013/2014 an die Berlin Recycling Volleys geht. In einem hochklassigen Spiel zeigten die HĂ€fler, trotz erneuter Verletzungsprobleme, eine starke Leistung und mussten sich erst nach 106 Spielminuten mit 1:3 (25:23, 17:25, 17:25, 24:26) geschlagen geben.
03.05.Meister-Eruption beim Dresdner SC
Der Dresdner SC hat es im vierten Anlauf endlich geschafft: Nach drei erfolglosen Finalteilnahmen in Serie holten die Spielerinnen von Trainer Alexander Waibl die Meisterschale nach Dresden. Im dritten Finalspiel bezwangen die Dresdnerinnen die Roten Raben Vilsbiburg mit 3:1 und gewannen die Play-off-Finalserie damit mit 3:0.
02.02.Wichtiger Punktgewinn nach HĂ€fler Kraftleistung
Erste Niederlage nach neun Siegen in Folge fĂŒr den VfB Friedrichshafen: Am Sonntagnachmittag unterlag er den Berlin Recycling Volleys mit 2:3 (18:25, 19:25, 25:23, 25:20, 13:15). WĂ€hrend die HĂ€fler Volleyballer in den ersten beiden SĂ€tze kein Mittel gegen Berlin fanden, kippten sie die Partie in den folgenden beiden und unterlagen nur ganz knapp im alles entscheidenden fĂŒnften Durchgang.
29.01.Corina Ssuschke-Voigt: „Dresden ist meine Heimat“
Am 27. Januar gab der Dresdner SC bekannt, dass Vize-Europameisterin Corina Ssuschke-Voigt wieder in die Liga zurĂŒck kehrt. Nach fĂŒnfeinhalb Jahren im Ausland schließt sich die 248-fache deutsche Nationalspielerin ihrem Heimatklub wieder an und freut sich sehr auf ihr Comeback, die Liga und im Sommer die Nationalmannschaft wie sie im „Interview der Woche“ verrĂ€t.
28.01.Rote Raben und VolleyStars besiegten Top-Favoriten fĂŒr Pokalfinale
Dass am 2. MĂ€rz ab 13.00 Uhr im Frauen-Finale des DVV-Pokalfinals die Roten Raben Vilsbiburg und die VolleyStars ThĂŒringen in Halle/Westfalen aufeinander treffen, konnte im Vorfeld niemand erwarten. Denn in den Halbfinals waren mit dem Dresdner SC (Vilsbiburg) und dem Schweriner SC (ThĂŒringen) die beiden Champions League-Vertreter auf der anderen Netzseite, die in den vergangenen neun Jahren zusammen fĂŒnfmal den Pokal gewonnen hatten und siebenmal im Finale standen. Doch der aktuelle Tabellendritte aus Niederbayern und die derzeit auf Rang 9 liegenden VolleyStars boten ihre beste Saisonleistung und warfen die großen Favoriten aus dem Rennen.
28.01.Tausche Altpapier gegen Tickets
Wenn an diesem Sonntag (02. Feb um 16.00 Uhr) in der Max-Schmeling-Halle das „Duell der Giganten“ steigt, können die BR Volleys Fans nicht nur live, sondern sogar kostenlos dabei sein. Titelsponsor BERLIN RECYCLING nimmt das Spitzenspiel gegen den VfB Friedrichshafen zum Anlass, den Zuschauern unter dem Motto „Mein Herz fĂŒrs Recycling“ ein ganz besonderes Angebot zu machen.
28.01.Eine eindrucksvolle Revanche
Die BR Volleys sind erfolgreich in die „Heimspielwoche“ gestartet und haben sich am Montagabend souverĂ€n fĂŒr die 1:3-Niederlage im Hinspiel gegen Evivo DĂŒren revanchiert. Vor 3.069 Zuschauern in der Max-Schmeling-Halle setzten sich die Berliner ungefĂ€hrdet mit 3:0 (25:16, 25:15, 26:24) gegen den TabellenfĂŒnften durch und ziehen somit vorerst an Generali Haching vorbei auf Platz drei.
09.01.KSC Berlin muss Rote Raben Vilsbiburg ziehen lassen
Im Spiel 1 nach der Weihnachtspause holten sich die Roten Raben Vilsbiburg den eingeplanten Sieg bei den gastgebenden Damen des Köpenicker SC Berlin. Das 1:3 (-23,-14,17,-23) aus Köpenicker Sicht spiegelt in etwa das KrĂ€fteverhĂ€ltnis auf dem Feld zuverlĂ€ssig wider. Der KSC verkaufte sich gegen den Favoriten bis auf den Anfang des zweiten Satzes gut, hielt dagegen und ĂŒberzeugte die etwa 450 Zuschauer mit einer kĂ€mpferisch einwandfreien Leistung.
09.01.Zum Auftaktsieg rotiert
Die BR Volleys fĂŒhren ihre jĂŒngste Erfolgsserie auch im neuen Jahr fort: Am Mittwochabend setzte sich der Deutsche Meister vor 3.725 Zuschauern in der Berliner Max-Schmeling-Halle ĂŒberraschend deutlich mit 3:0 (25:23, 25:15, 25:19) gegen den Tabellendritten TV Ingersoll BĂŒhl durch. Damit sicherten sich die HauptstĂ€dter wichtige Punkte, um den Anschluss an die Bundesligaspitze zu halten.
08.01.Friedrichshafen startet mit Sieg ins neue Jahr
Sechs Siege auf einen Streich und der siebte folgt zugleich: 3:1 (26:24, 25:14, 23:25, 25:17) Erfolg fĂŒr den VfB Friedrichshafen am Mittwochabend im Schwabenderby gegen den TV Rottenburg. WĂ€hrend sich der erste Satz und dritte Satz mehr als eng gestalteten, fanden die HĂ€fler in den DurchgĂ€ngen zwei und vier zu ihrer Form zurĂŒck und ließen Rottenburg selten eine Chance zum Punkten. Damit feierte der VfB den siebten Sieg in Folge in der Bundesliga.
08.01.Die Kunstschmiede aus Coburg findet ihre HĂ€mmer wieder
Als Abstiegsgipfel hĂ€tte man das Duell der VSG Coburg/Grub gegen den VC Dresden wohl noch vor vier Wochen bezeichnet, doch durch den Lizenzentzug der RWE Volleys Bottrop schien das Spiel als sportlicher Sicht wohl schon jetzt fĂŒr manch einen bedeutungslos. Das es dies keineswegs war, zeigten 1000 Zuschauer in der Dresdner Margon Arena, die ihr Team um ihren neuen, ehemaligen Trainer Sven Dörendahl lautstark unterstĂŒtzten.
20.12.RWE Volleys Bottrop wird Bundesligalizenz entzogen
Der Vorstand der Deutschen Volleyball-Liga (DVL) hat dem MĂ€nner-Erstligisten RWE Volleys Bottrop mit sofortiger Wirkung die Bundesligalizenz entzogen. Der Club hat mehrfach gegen Auflagen im Rahmen des wirtschaftlichen Lizenzierungsverfahrens verstoßen. Alle Spiele von Bottrop werden aus der Wertung genommen. Die Entscheidung des DVL-Vorstands fiel einstimming und ĂŒbereinstimmend mit der unabhĂ€ngigen WirtschaftsprĂŒfungsgesellschaft ASNB aus.
30.08.Erstmals erhalten DVL-Vereine vier regulÀre Champions League-PlÀtze
Zehn Mannschaften der Deutschen Volleyball-Liga (DVL) dĂŒrfen in der Saison 2014/15 in den europĂ€ischen Pokalwettbewerben antreten. Dies ergab die vom EuropĂ€ischen Volleyball-Verband (CEV) aktualisierte LĂ€nderrangliste. Erstmals haben auch zwei Frauenteams neben zwei Vertretern der MĂ€nner einen sicheren Startplatz in der Champions League.
17.05.Acht Bundesligaclubs starten im Europacup 2013/14
Acht Vereine der Deutschen Volleyball-Liga (DVL) haben in der Saison 2013/14 fĂŒr die Europacupwettbewerbe der CEV gemeldet. Meister BR Volleys und Vizemeister VfB Friedrichshafen starten in der Champions League der MĂ€nner. Bei den Frauen hat Meister Schweriner SC einen Startplatz sicher, Vizemeister Dresdner SC hat einen Wildcard-Antrag fĂŒr die Königsklasse gestellt.
 
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