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WM-Nachrichten

Auftakt in Triest – 20 Uhr gegen China

(Nachricht vom 30.09.2014, 22:30 Uhr )

Der frühe Vogel fängt den Wurm: Um Punkt neun Uhr standen die DVV-Frauen wieder in der Trainingshalle und nahmen die Vorbereitung auf das Spiel gegen China (01.10. 20 Uhr, live auf SPORT1) in der Gruppe E auf. Es ist die erste Partie in der zweiten Zwischenrunde für die Schmetterlinge, das sie unbedingt gewinnen und ihre Niederlagenserie stoppen möchten. Weitere Gegner sind Japan (02.10. um 17.10 Uhr), Belgien (04.10. um 17 Uhr) und zum Abschluss Aserbaidschan (05.10. um 17 Uhr).

Potenzial konstant abrufen
„Wir möchten in Triest endlich zu unserem Spiel finden“, hatte Kapitänin Margareta Kozuch noch vor dem Abflug gesagt. Bisher ist dies den deutschen Spielerinnen nur teilweise gelungen. Mit zwei Siegen gegen Argentinien und Tunesien feierten sie in der Vorrunde ausschließlich Erfolge gegen die Mannschaften, die mittlerweile schon wieder in der Heimat angekommen sind. Die Folge: Mit nur zwei Punkten ging es nach Triest. Woran es bisher haperte, analysiert auch SPORT1-Expertin und Deutschlands ehemalige Kapitänin Angelina Hübner in ihrer Kolumne: „Wenn das deutsche Team erstmal in Fahrt kommt, sehen wir das Potenzial aufblitzen, aber leider gelang dies nur phasenweise.“ Gegen Medaillenkandidat China braucht es allerdings über die gesamte Spielzeit eine konstante Leistung. Die Asiatinnen spielen bisher eine starke WM und gaben lediglich beim 3:2-Erfolg über Japan einen Punkt ab. Einzig Sorgen macht Chinas Trainerin Lang Ping der Reisestress, den ihr junges Team auf sich nehmen muss: „Wir müssen viel reisen und haben damit möglicherweise nicht genug Zeit, um zu regenerieren. Es ist das erste Mal, dass wir so einen Spielplan haben.“

Mit mehr Aggressivität zum Erfolg
Dem Reisstress geht die DVV-Auswahl aus dem Weg und absolviert alle Spiele der zweiten Runde in Triest. Damit es nicht die Letzten sind, fordert Bundestrainer Giovanni Guidetti eine Leistungssteigerung: „Natürlich sind wir mit der Vorrunde nicht zufrieden. Wir wissen, dass wir besser spielen können und wollen die vier Matches mit mehr Aggressivität und freien Kopf angehen.“ Mut sollten ihm dabei auch die Ergebnisse der deutschen Männer bei ihrer WM geben. Gegen asiatische Teams feierten sie ausschließlich Siege und tankten so ordentlich Selbstvertrauen auf dem Weg zur ersehnten Medaille. Eine gute Portion davon könnte auch dem deutschen Team nicht schaden. Wie man China schlägt, haben sie in dieser Saison schließlich schon bewiesen. Beim Montreux Masters Anfang des Jahres trafen sie im Halbfinale auf China und zogen nach einem 3:0-Sieg in das Finale ein. Bei der WM könnten sie mit einem Erfolg zwar nicht das Finale erreichen, aber den Startschuss zu einer erfolgreichen Aufholjagd geben.


Der deutsche WM-Kader
Zuspiel: Kathleen WeiĂź (Prostejov/CZE), Mareen Apitz (Cannes/FRA)
Diagonal: Margareta Kozuch (Shanghai/CHN), Louisa Lippmann (Dresdner SC)
Mittelblock: Christiane FĂĽrst (Eczacibasi Istanbul/TUR), Stefanie Karg (Prostejov/CZE), Wiebke Silge (USC MĂĽnster), Jennifer Pettke (VC Wiesbaden)
AuĂźenangriff: Maren Brinker (Montichiari/ITA), Heike Beier (Bielsko-Biala/POL), Jennifer Geerties, Laura Weihenmaier (Schweriner SC)
Libero: Lenka DĂĽrr (Azeryol Baku/AZE), Lisa Thomsen (Lokomotiv Baku/AZE)

Spielplan zweite Runde – Live im Free-TV auf SPORT1
01.10.: GER – CHN um 20 Uhr
02.10: GER – JPN um 17.10 Uhr
04.10.: GER – BEL um 17 Uhr
05.10.: GER – AZE um 17 Uhr
(Autor: DVV)

Die DVV-Frauen wollen in Triest wieder jubeln
(27.09.2014 © FIVB)


Übersicht

05.10.3:0-Sieg gegen Aserbaidschan zum WM-Abschluss
Einen Tag nach dem ĂĽberzeugenden Erfolg gegen Belgien haben sich die DVV-Frauen mit einem weiteren Sieg von der Weltmeisterschaft in Italien verabschiedet. Gegen Aserbaidschan feierte das Team von Bundestrainer Giovanni Guidetti den insgesamt vierten WM-Sieg und gewann mit 3:0 (25-15, 25-23, 25-19). In der Endabrechnung haben sie damit Platz sieben oder neun sicher.
05.10.Platz acht für Deutschland noch möglich
Auch vor dem abschließenden Spieltag der zweiten Zwischenrunde läuft es für Titelverteidiger Russland noch nicht rund. Nach der gestrigen 1:3-Niederlage gegen Brasilien stehen die Russinnen (10 Punkte) im Moment nur auf Platz vier in der Gruppe F und müssen noch an den Serbinnen vorbei, die einen Punkt Vorsprung haben. Diese wiederum verloren gestern mit 0:3 gegen die noch ungeschlagenen US-Girls und verpassten es damit, das Final-Six Ticket vorzeitig zu lösen. Bereits für die Finalrunde in Mailand planen können dagegen die USA, Brasilien, China, Gastgeber Italien und die Dominikanische Republik.
04.10.Klarer Sieg gegen Belgien
Die DVV-Frauen haben ihren Negativtrend bei der Weltmeisterschaft in Italien gestoppt und nach vier Niederlagen in Folge einen 3:0 (25-20, 25-15, 25-21)-Sieg gegen den EM-Dritten aus Belgien gefeiert. Bei der Neuauflage des EM-Halbfinals aus dem letzten Jahr knüpfte das deutsche Team vor 2.600 Zuschauern in Triest an die Leistungssteigerung der letzten Partien an und setzte sich auch in dieser Höhe verdient durch.
04.10.Belgien und Aserbaidschan zum Abschluss
Zwei Spiele stehen für die deutsche Mannschaft bei der Weltmeisterschaft in Italien noch auf dem Programm. Gegen Belgien (Samstag um 17 Uhr) und Aserbaidschan (Sonntag um 17 Uhr) soll die zuletzt gezeigte Leistungssteigerung weiter fortgesetzt werden. Mitnichten geht es dabei nur um die „goldene Ananas“, vielmehr sollen noch wichtige Punkte für die Weltrangliste und eine Top-Ten-Platzierung her. Beide Partien werden live auf SPORT1 übertragen.
03.10.Titelverteidiger zittert – China und USA durch
Die Weltmeisterschaft in Italien biegt langsam in Richtung der entscheidenden Phase ein. Noch zwei Spiele sind in der zweiten Runde zu absolvieren, dann steht fest, welche Teams es in das Final-Six nach Mailand (8.-12. Oktober) geschafft haben. Dort stehen bisher China, das auch in der Zwischenrunde souverän marschiert und bei dieser WM nur zwei Sätze abgegeben hat, und die USA, die Tabellenführer in der Gruppe F sind. Zittern muss dagegen Russland.
02.10.Niederlage gegen Japan besiegelt WM-Aus
Die DVV-Frauen haben ihre Negativserie bei der Weltmeisterschaft in Italien nicht gestoppt und mussten sich auch den Japanerinnen geschlagen geben. Im zweiten Spiel in der Zwischenrunde in Triest verloren sie gegen den Grand-Prix-Dritten aus Asien knapp mit 2:3 (25-23, 24-26, 19-25, 25-16, 11-15) und kassierten erstmals in der WM-Historie vier Niederlagen in Folge. Aufgrund der Niederlage haben sie keine Chance mehr auf das Erreichen des Final-Six, springen mit dem Punktgewinn in der Tabelle aber einen Platz nach oben.
02.10."An die gute Leistung anknĂĽpfen"
Es mag paradox klingen, aber bei der gestrigen 0:3-Niederlage gegen China zeigte die Formkurve des deutschen Teams deutlich nach oben. Nach zuletzt schwachen Auftritten gegen Italien und Kroatien agierten sie zwei Sätze auf Augenhöhe mit den Asiatinnen, die in den entscheidenden Momenten das nötige Selbstvertrauen hatten, das auf deutscher Seite zuletzt abhandengekommen war und so den Unterschied ausmachte. Das Ziel für die letzten drei Spiele gegen Japan (02.10. um 17.10 Uhr), Belgien (04.10. um 17 Uhr) und Aserbaidschan (05.10. um 17 Uhr) ist allerdings auch klar: drei Siege sollen her.
01.10.Niederlage gegen starkes China
Nächster Rückschlag für die DVV-Frauen: Im ersten Spiel der zweiten WM-Zwischenrunde gegen China kassierte das deutsche Team eine 0:3 (16-25, 23-25, 23-25)-Niederlage und verliert Platz drei in Gruppe E, der zum Einzug in das Final-Six in Mailand berechtigt, immer mehr aus den Augen. Mittlerweile beträgt der Rückstand sechs Punkte, bei noch drei ausstehenden Partien.
30.09.Auftakt in Triest – 20 Uhr gegen China
Der frühe Vogel fängt den Wurm: Um Punkt neun Uhr standen die DVV-Frauen wieder in der Trainingshalle und nahmen die Vorbereitung auf das Spiel gegen China (01.10. 20 Uhr) in der Gruppe E auf. Es ist die erste Partie in der zweiten Zwischenrunde für die Schmetterlinge, das sie unbedingt gewinnen und ihre Niederlagenserie stoppen möchten. Weitere Gegner sind Japan (02.10. um 17.10 Uhr), Belgien (04.10. um 17 Uhr) und zum Abschluss Aserbaidschan (05.10. um 17 Uhr).
29.09.Vier Punkte RĂĽckstand auf Platz drei
Bei einem Blick auf die Tabelle in Runde zwei wird klar: die deutsche Auswahl darf sich in Triest keine Niederlage mehr erlauben. Denn als einzige Mannschaft nehmen sie keinen Sieg mit in die nächste Gruppenphase, die mitnichten schlechtere Gegner als in der Vorrunde bereithält. Im Klartext: das deutsche Team startet als Gruppenletzter mit zwei Punkten und 5:9 Sätzen im Gepäck.
 
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